Unter der Herrschaft einer Frau

15. September 2009 von  
unter: SM Sexgeschichten

ER wusste, SIE liebte es, wenn sie miteinander schliefen. ER wusste auch, dass es ihr besonderen Spaß machte, wenn SIE unter ihm lag. Für SIE schien – so wusste ER – die Missionarsstellung das Schönste, das Befriedigendste zu sein. Seine besonderen Vorlieben gingen jedoch weiter. Ihm machte es wirklich sehr viel Spaß, mit ihr zu schlafen. Es war sehr schön und auch sehr befriedigend. Trotzdem hing ER schon lange dem Gedanken nach, wie es sein musste, von einer Frau beherrscht zu werden und auch – bis zu einem gewissen Grad – körperliche Schmerzen zu ertragen.

ER hatte es sich schon so oft ausgemalt und es erschien ihm das zu sein, was ER wirklich wollte. Das hatte ER ihr auch schon mehrfach gesagt. SIE kam ihm dabei auch entgegen, aber nur so weit, als es ihr selbst Spaß machte. So offenbarte SIE mehrfach, dass SIE es sehr mochte, wenn SIE ihn leiden sah, wobei “leiden” nicht im Sinne von körperlichem Schmerz gemeint war. Vielmehr sah SIE ihm gerne zu, wenn SIE, kurz vor seiner Explosion, mit ihren Handlungen abbrach und seine Erregung wieder leicht zurückging, um ihn danach wieder bis knapp vor den Höhepunkt zu reizen. SIE liebte seinen Gesichtsausdruck in dieser Situation und er machte SIE an. SIE wollte bis an seine Grenzen gehen. SIE versuchte, jedes Mal, wenn SIE Lust dazu verspürte, auf diese Weise tätig zu werden, ihn so weit zu bringen, dass ihn ihre kleinste Berührung bis ganz knapp davor brachte und ER sich vor ihr wand und SIE beinahe böse ansah. Um dies noch zu intensivieren, erlaubte SIE ihm manchmal, seinen Hodensack abzubinden. Dies geschah jedoch nicht in der Art, dass ER eine geeignete Schnur einfach um seine Hoden band, sondern dies geschah so, dass ER sich die Vorhaut bis auf das Äußerste zurückziehen und diese ebenfalls fixieren musste. Drang ER so mit der entblößten Eichel in SIE ein, oder wurde ER durch SIE dort berührt, war das Gefühl ganz besonders intensiv und erregend. Stellte sich die Gefahr ein, dass es nicht ausreichte einfach aufzuhören, um ihn wieder etwas zu beruhigen, kratzte SIE mit den Fingernägeln an der Unterseite seines Penis, um ihn durch den Schmerz wieder von seiner Erregung abzubringen. SIE selbst band ihm nie die Hoden ab. Das musste ER immer selbst tun. ER dachte, dass SIE befürchtete, ihm weh zu tun.

Manchmal brachte SIE auch die Gemeinheit fertig, wenn ER sich wieder einmal unter ihr krümmte, ihn einfach zu küssen und ihm – sichtlich belustigt – “Gute Nacht” ins Ohr zu hauchen, ihre heiße Zunge in seinem Gehörgang zuckend, und ihn einfach liegen zu lassen, um ihn im eigenen Saft schmoren zu lassen. SIE wusste, dass ER den nächsten Tag wirklich leiden würde, noch dazu, wenn SIE vor seinen Augen am nächsten Morgen Reizwäsche anlegte und einen kurzen Rock anzog. SIE wusste, ER würde den ganzen Tag daran erinnert werden, was SIE trug und wie sehr es ihn anmachte. ER konnte den gesamten Tag über sich ihren Reizen nicht entziehen oder SIE dazu überreden, das am vergangenen Abend Begonnene doch nun endlich zu Ende zu führen. Streng widersetzte SIE sich seinen Annäherungen und verbat sich und ihm den gesamten Tag über erotische Berührungen. Immerhin hatten sie Kinder, die sie nicht einfach wegsperren konnten und ER arbeitete von zu Hause aus. Obwohl ER litt, genoss ER diese Situation, weil ER wusste, dass ER am Abend, wenn die Kinder im Bett waren, endlich Erlösung finden würde. Für ihn war der gesamte durchlittene Tag ein Vorspiel für das, was noch folgen sollte.

Langsam drang ER in SIE ein. Ihre Hände vergruben sich in seinen Schultern und ER schob seinen Penis die gesamte Länge in ihre Vagina. Danach drückte ER sich mit den Zehen an der Matratze etwas ab, um mit seiner Schambehaarung über seinem Penis über ihre Klitoris zu reiben, was SIE tierisch anmachte. SIE küssten sich leidenschaftlich. Zungen zuckten über Zungen, Nasen, Hälse, Ohren. Schweiß bildete sich zwischen ihren Körpern und immer leichter glitten ihre Bäuche und Brüste übereinander.
ER wusste nicht, welcher Teufel ihn ritt, als ER sich aufrichtete und SIE fragte, ob SIE gefesselt werden wolle. ER wollte ihr zeigen, welchen Genuss es bedeuten kann, sich dem vertrauten Partner unterzuordnen, hinzugeben, ihm die Initiative zu überlassen und sich bis zur Grenze der sexuellen Erregung treiben und sich fallen zu lassen. ER hoffte, dass es ihr Spaß machen würde und SIE, zu irgendeinem späteren Zeitpunkt, die Rollen vertauschen würde, um selbst die Initiative über ihn, der ihr dann wehrlos ausgeliefert sein würde, zu ergreifen, um ihn zu beherrschen.

Aus misstrauischen Augen blickte SIE ihn an. SIE stöhnte – jedoch nicht vor Erregung. Vielmehr in der Art “Na wenn’s denn unbedingt sein muss” und nickte zögernd. ER richtete sich auf und zog vorsichtig seinen erigierten Penis aus ihrer Scheide. Seine Hände strichen zart von ihren Schultern über ihre Brüste nach unten als ER aufstand und sich der Schlafzimmerkommode zuwandte. ER hatte dies nicht geplant, sonst hätte ER schon ein Seil unter dem Bett versteckt, um es jetzt hervorzuholen. Zwar könnte ER in den Keller gehen, um es zu holen. Doch wollte ER SIE nicht alleine lassen. ER musste sich daher anders behelfen. ER überlegte. Ledergürtel waren zu hart. ER befürchtete, ihre Ränder würden ihr Schmerzen zufügen und das wollte ER nicht. SIE sollte ja Spaß daran finden. Körperliche Schmerzen waren daher für ihn tabu. Nylonstrümpfe waren an sich nicht schlecht. Man konnte sie nicht zerreißen, auch wenn das Gewebe sonst sehr empfindlich war. Aber ER würde sie wirklich fest anziehen müssen, damit sie sich nicht mehr dehnten und damit SIE wirklich gut gefesselt war. ER öffnete also eine Schublade der Kommode, griff wahllos hinein und holte mehrere ihrer Seidenschals hervor. Mit diesen kehrte ER zu dem breiten Doppelbett zurück. ER bat SIE, sich in die Mitte des Bettes zu legen. Danach kniete ER sich über SIE und begann, ihre Handgelenke mit den Schals an dem Bett zu fixieren. ER fesselte sie nicht einfach nach oben über ihrem Kopf, sondern seitlich an den Bettpfosten. ER stand wieder auf und ging zum Fußende des Bettes. ER nahm ihre Füße in die Hand und zog ihren Körper etwas nach unten, in Richtung des Fußendes. Dadurch wurde die Fesselung ihrer Arme gespannt. ER hat darauf geachtet, dass die Schlingen, welche um ihre Handgelenke geschlungen waren, sich nicht zu zogen, wenn SIE an ihrer Fesselung riss und SIE sich – so hoffte ER – unter ihr aufbäumen würde. ER konnte die Fesselung durch einen Zug am freien Ende des Schals sofort lösen. Da ER den Knoten jedoch an der Rückseite ihres Handgelenkes angebracht hatte, konnte SIE ihn nicht erreichen, um ihn selbst zu lösen. Danach band ER ihre Beine am Fußende des Bettes fest. ER achtete dabei darauf, dass ihre Beine weit gespreizt waren und auch darauf, dass sich die Schlingen auch hier nicht fester zogen oder in ihre Haut einschnitten. Ihr schien es etwas peinlich zu sein. SIE lächelte ihn unsicher an, während ER sich damit beschäftigte, SIE zu fesseln.

Nachdem SIE sicher fixiert war, kehrte ER zu ihr zurück. ER legte sich zunächst neben SIE, ihren Kopf neben dem seinen. SIE blickte immer noch unsicher. “Du kannst jederzeit sagen, wenn Du es nicht mehr willst. Ich werde Dich sofort losmachen. Hab’ keine Angst.” SIE nickte.
ER begann, SIE liebevoll zu streicheln. ER strich vorsichtig über ihr Gesicht. Ganz langsam wollte ER, dass SIE sich an die ihr unbekannte Situation gewöhnen sollte. Seine Fingerkuppen glitten zart über die Haut ihrer Stirn und Wangen. Dabei sah ER SIE prüfend an, um ganz sicher zu sein, dass es ihr gut ging und dass SIE begann, sein Streicheln zu genießen. Langsam strich ER ihr Nasenbein herunter. Als SIE ihren Mund öffnete, die Zunge aus ihrer Mundhöhle entließ, um seinen streichelnden Finger zu erreichen, zog ER ihn für SIE unerreichbar zurück. ER wollte die Situation im Griff haben und, was immer SIE haben wollte, es ihr nicht sofort geben. ER wollte Verlangen in ihr wecken. ER neckte SIE noch etwas, indem ER den Finger wieder ihrem Mund näherte, um ihn dann wieder zurückzuziehen, bevor SIE ihn erreichen konnte. Allerdings mit jedem Mal weniger weit entfernt, so dass der Finger nach einigen Versuchen in ihren feuchten Mund glitt und SIE an ihm saugte und ihre Zähne über die Haut rieb. ER entzog ihr wieder den Finger und begann, eine feuchte Spur ihres Speichels hinterlassend, ihren Hals entlang zu streichen. SIE hob genussvoll das Kinn, damit ER auch die gesamte Länge ihres Halses überstreichen würde. Langsam strich ER über ihre Brust, oberhalb der Ansätze ihrer Brüste. ER beugte sich über ihren Oberkörper und begann, zarte Küsse auf ihre Haut zu hauchen. Seine Zunge zuckte über ihre Brüste und zog immer enger werdende Kreise um ihre inzwischen sich hart aufrichtenden Brustwarzen, ohne diese jedoch zu berühren. Währenddessen setzte seine Hand ihren Weg über ihre Seiten und den Bauch fort. ER spürte, mehr als ER es sah, dass SIE an den Fesseln zog. Leise verirrten sich seine Finger in ihre krause, teilweise rasierte Schambehaarung oberhalb ihrer Klitoris, fast so, als ob es ein Versehen gewesen wäre. Leicht zupfte ER an den Haaren. Ohne SIE in dieser Zeit an ihrer Klitoris berührt zu haben, strichen seine Hände – anscheinend gedankenverloren – über die Innenseiten ihrer Schenkel. Seine Zunge hat inzwischen den – anscheinend sehr schwer zu findenden Weg – zu ihren Brustwarzen gefunden. Fordernd drückte die Zungenspitze ihre Warzenspitze zur Seite, die sich, nachdem die Zunge sie verlassen hatte, wieder steif aufrichteten. Ihr Atem wurde langsam schwerer.

Seine Fingerspitzen suchten den Weg in ihren Schritt. Langsam strichen die Kuppen über die Schenkel, um jedoch ihr Geschlecht, bevor die Finger es erreichten, weitläufig über die Leistenbeuge zu umfahren. Wie zufällig berührte ER am Anfang dieses Umweges ihre großen Schamlippen. ER sog sich vorsichtig an ihren Brustwarzen fest. Das dunkle Rot des aufgrund des Unterdrucks eingeschossenen Blutes verblasste und ließ, nachdem es zurückgewichen war, eine hellrote, feuchte, bergige Insel in dem Meer der hellen Haut ihrer Brust zurück.
Ihr Unterleib drängte sich ihm fordernd entgegen. SIE stöhnte und versuchte, ihren Körper zu ihm hin zu drehen, was ihr jedoch aufgrund der Fesselung nicht gelang. SIE wollte jetzt, dass ER begann, seine kleinen Kreise über ihre Klitoris zu vollführen. Aber noch war ihm ihr Verlangen noch nicht groß genug. Sollte SIE ihn doch darum bitten. Dann würde ER sich noch ein kleines bisschen weiter reizen, um ihr dann ihren Wunsch zu erfüllen. Sanft zog ER mit Zeige- und Ringfinger ihre Schamlippen auseinander. Ihre Klitoris ragte jetzt wie ein kleiner, hellroter Knopf hervor. ER strich langsam mit dem Mittelfinger über den Rand ihrer Vagina, um dann, kurz bevor ER die Klitoris erreichte, wieder nach unten zu streichen. Dabei drängte sich das oberste Glied seines Fingers immer tiefer zwischen ihre Schamlippen hindurch in SIE hinein.

ER war inzwischen mit seinem Körper etwas an ihr entlang nach unten gerutscht und küsste mittlerweile zart ihren Bauch. ER sandte seine Zunge auf die Reise in das Tal ihres Nabels, die auf kreisförmigen Serpentinen ihren Weg bis zur Talsohle suchte. Ihr heißer Atem strich über seine Gesichtsseite, als SIE ihr Kinn auf ihre Brust drückte, um ihn bei seinem Spiel zu beobachten. ER drehte sein Gesicht etwas, um SIE anzusehen. Wie immer, wenn SIE angemacht war, hatte SIE nur noch eine ungefähre Ähnlichkeit mit der Frau, die ihre gemeinsamen Kinder gewickelt hatte, die Wäsche wusch oder wie ein weißer Wirbelwind mit dem Staubsauger durch die Wohnung tobte. Ihr Gesicht hatte weichere Formen angenommen. Ihre Wangen waren rötlich vor Anstrengung. Ihre grüne Iris war nur noch ein schmaler konzentrischer Kreis um ihre weit geöffneten, unergründlich schwarzen Pupillen, in denen sich das Licht spiegelte und das wie Funken zurückstob. SIE schürzte ihre Lippen und ihr weicher Mund war vor Erregung etwas verzerrt und legte ihre weißen Zahnreihen bloß. Außer Atem presste SIE hervor: “Nun berühr’ mich doch endlich richtig. Ich halt’s nicht mehr aus.” SIE ließ ihren Kopf auf das Kissen zurückfallen und überstreckte den Nacken weit nach hinten, wobei ihr Mund zu einem stummen “O” geöffnet war. Ihre Arme waren in den Ellenbogen eingeknickt, ihre Oberarme angespannt und SIE zerrte zitternd an ihrer Fesselung. “Hey!”, meinte ER lächelnd, “Im Augenblick bin ich der Chef und ich sag, wo’s lang geht …”. ER ließ sich nicht beirren und fuhr mit seinen Berührungen genauso fort, wie vorher. Als ihr Kopf sich wieder hob – sichtlich ungehalten – und SIE ihn schon anherrschen wollte, ER solle jetzt “richtig” anfangen, oder SIE würde dem Spiel ein Ende setzen, drang ER mit seinem Mittelfinger so weit ER konnte in SIE ein. Dabei drückte und rieb seine Handfläche über den oberen Teil ihrer Vagina und damit über ihre Klitoris. Schwer seufzend, mit einem langgestreckten “Mmmmmmmmh” sank SIE wieder zurück. Mit seinem Finger in ihr rollte die Handfläche über diese so empfindsame Stelle. ER sandte seine Zunge federleicht über ihren Venushügel. Ihre spärliche, kurz gehaltene Schambehaarung schien unter dieser Berührung zu rascheln. Gleichzeitig hob ER seine Handfläche etwas an, um ihre Klitoris jetzt spitz mit der Kuppe seines Daumens zu erreichen und wohlige Hitzewellen durch ihren Körper zu jagen. Seine Zunge glitt immer tiefer, eine nasse Spur auf ihrem Venushügel hinterlassend. Sein Daumen stellte seine kreisenden Bewegungen ein. Er wurde jetzt – schmetterlingsgleich – von seiner Zungenspitze dabei abgelöst. Ohne mit seinen Berührungen aufzuhören, stieg ER über ihr ihm nächstliegende Bein, das SIE fast krampfhaft versuchte, anzuziehen, um sich zu weiten, um sich gleich darauf zwischen ihren Beinen, ihr feuchtes Geschlecht unter seinem Kinn, niederzulassen. Die Zunge zuckte über ihre Klitoris und trieb SIE immer höher. Längst waren ihre Äußerungen lauter geworden. SIE zerrte an den Fesseln, ohne jedoch zu verlangen, losgebunden zu werden. Ab und zu sah SIE auf ihn herunter und blies ihm ihren heißen Atem entgegen. Die Brust hob und senkte sich im Takt ihres stoßweisen Atems. Ihr Unterleib rieb über seinen geöffneten Mund. Sein Finger hat ihre warme, feuchte Höhle verlassen und zog, zusammen mit einem Finger der anderen Hand, ihre Scham weit auseinander. Als SIE kurz davor war zu kommen, ließ ER von ihr ab und blies leicht über die nasse Klitoris. SIE zuckte wegen des kühlen Luftstroms zusammen. Langsam und vorsichtig, SIE abschätzend, wie weit ER noch gehen könnte, näherte ER sich ihr wieder, um zuerst seine Nase über ihre Vagina wandern zu lassen. An diese neue Art der Berührung musste SIE sich erst neu einstellen und ER konnte SIE zunächst gefahrlos weiter reizen. Doch gleich glitt wieder seine Zunge über SIE und in SIE hinein und das Spiel begann mehrfach von vorne.

Unerwartet richtete ER sich auf, kam über SIE und stützte sich mit einer Hand neben ihren Achselhöhlen ab. ER streckte seine Knie und konnte mühelos in SIE eindringen. Erst sondierte seine Eichelspitze ganz vorsichtig ihre Höhle, so als ob sie sich erst darüber vergewissern müsste, dass in ihr keine Gefahr lauere. Immer wieder hineinspähend verschaffte sich sein einäugiger Zyklop einen genauen Überblick und als er sah, dass es ungefährlich war, einzutreten, legte er in seiner vollen Größe in der warmen, feuchten Höhle zur Ruhe. Es war, als presse sein Penis die Luft aus ihren Lungen. ER blickte in ihr Gesicht. Ihre Augen waren zugekniffen, so, als ob SIE Schmerzen erleiden würde. ER wusste, dass dem nicht so war. Zuerst rieb und presste ER – so wie ER wusste, dass es ihr gefallen würde – in kreisenden Bewegungen seinen Unterleib gegen ihren. Dann zog ER sich etwas zurück und benutzte seine freie Hand dazu, SIE an der Klitoris zu stimulieren. Gleichzeitig ließ ER seinen Penis in ihr leicht hin und her gleiten. ER sah ihr ins Gesicht, um ihre Regungen und Äußerungen dahin zu deuten, wie nah SIE ihrem Höhepunkt war. Je näher dieser kam, desto langsamer wurden seine Bewegungen, ohne dass sie ganz erstarben. SIE blickte ihn an, als wolle SIE ihn verwünschen. Die Sehnen an ihrem Hals traten deutlich hervor. Die Fesseln zitterten unter ihrem Zug. Fast meinte ER, das Blut in ihrer Halsschlagader pulsieren sehen zu können. ER konzentrierte sich voll auf SIE und dachte nicht an seine Lust. Wollte sie übermächtig werden, schüttete ER sie in seinem Hirn einfach zu und versuchte sie so zu dämpfen. Wenn gar nichts mehr half, konnte ER immer noch Rechenaufgaben lösen oder sich – äußerstenfalls – vorstellen, unter ihm liege ein Mann, was ihn bestimmt wieder von seiner Erregung herunter holte. ER hatte wirklich nichts gegen Schwule. Dafür kannte ER einfach zu viele und hatte zu viele in seinem Freundeskreis. Doch wenn ER sich eingehend vorstellte, ER müsste mit einem Mann schlafen, erschlaffte wirklich alles an ihm, erstarb jegliche Erregung. Das konnte ER sich jetzt zunutze machen.

Plötzlich blickte SIE ihn voll Lust aber doch ernsthaft an. “Mach mich sofort los”, hechelte SIE außer Atem. ER wusste, dass SIE es ernst meinte. Sofort beugte ER sich nach vorne, zog an den freien Enden der Schlingen und befreite ihre Arme, so, wie ER es ihr versprochen hatte. SIE hatte sich vertrauensvoll in seine Hände gegeben und ER wollte dieses Vertrauen nicht gegen ihren Willen ausnutzen. ER zog sich aus ihr vorsichtig heraus und befreite auch ihre Beine. Nachdem SIE diese auch wieder frei bewegen konnte, stützte ER wieder seine Hände neben ihren Schultern ab um wieder in SIE einzudringen. SIE ließ es zu. ER wusste – fast bedauerte ER es – dass ihr Spiel nun zu Ende war. SIE wollte wohl ihren Orgasmus frei von jeder Fesselung erleben und ihn an sich drücken. Also wollte auch ER – so gerne ER noch weiter gemacht hätte – sehen, wo ER blieb, um SIE in ihrer Erregung einzuholen. SIE hob ihre Beine hoch, damit ER tief in SIE eindringen konnte. Ihre Hände legte SIE von vorne auf seine Schultern. SIE verschränkte die Beine hinter seinem Rücken, indem SIE ihre Fußgelenke übereinander legte. Die Ferse ihres unten liegenden Fußes drückte auf seinen Rücken und SIE presste so – ohne dass ER großartig etwas dagegen hätte machen können – mit der ganzen Kraft ihrer Beine ihren Unterleib gegen den seinen, um ihn vollständig aufzunehmen. Wie rosarote Dämpfe legte sich seine Erregung langsam um sein Gehirn. Durch die Eindrücke, die SIE ihm vorher bat, angeregt, war es ihr ein Leichtes, ihn bis kurz vor den Höhepunkt zu treiben. ER hatte SIE erreicht. Kurz bevor ER und – so dachte ER – auch SIE kommen wollte, streckte SIE ihre Beine aus. Gleichzeitig rutschte SIE etwas nach oben und sein Glied musste SIE verlassen. Der Druck ihres rechten Schenkels wurde fester und zusammen mit der Kraft ihrer rechten Hand rollte SIE ihn nach links auf den Rücken, um rittlings auf ihm zum Sitzen zu kommen.
“Rutsch mal in die Mitte”, verlangte SIE. ER hob SIE mit seinem Becken hoch, rutschte etwas nach rechts und sie kamen gemeinsam wieder in der Mitte des Bettes zum Liegen. “Jetzt bist Du dran”, verlautete SIE. ER blickte SIE an. ER konnte sich nicht vorstellen, dass SIE das Ernst meinte. Wollte SIE ihn jetzt wirklich dominieren? Das wäre mehr, als ER zu hoffen gewagt hätte. SIE beugte sich über ihn und holte die beiden Schals an sich heran, mit denen SIE bis gerade eben noch an den Armen gefesselt war. Sie waren einmal gemeinsam für drei Wochen mit Freunden beim Segeln gewesen. Aber das war schon vor langer Zeit. Und so staunte ER nicht schlecht, als SIE ihm an seinen Handgelenken einen gekonnten Palstek anlegte, eine Schlinge, die sich bei Belastung nicht zu zog. ER dachte, SIE hätte es schon lange vergessen, wie man eine solche Schlinge band. SIE beugte sich weit über ihn, so dass ihre schönen, festen Brüste über seinem Gesicht schwebten. Immer noch waren ihre Brustwarzen hoch aufgerichtet. ER konnte nicht anders, als zu versuchen, SIE zu küssen. ER hob seinen Kopf in die Höhe und seine Lippen umschlossen sie. SIE hielt in ihrer Bewegung inne und krümmte ihren Oberkörper. Mit einem schmatzenden Geräusch entzog SIE sich ihm. “Lass den Quatsch. Jetzt bin ich die Herrin im Bett und wenn Du noch mal etwas ohne meinen Willen tust, geb’ ich Dir einen Gutenachtkuss, mach Dich los und Du wirst nie zu spüren bekommen, was ich jetzt mit Dir vorhabe.”
ER sank zurück und ließ das Ganze auf sich zukommen.

SIE führte seine Hände an der Fesselung nach oben. Den stehenden Part des Schals knüpfte SIE am Bettpfosten fest. Langsam, ihn anlächelnd, stand SIE auf und ging – gerade so wie ER vorhin – um das Bett herum zum Fußende. Da ER für SIE viel zu schwer gewesen wäre, verlangte SIE von ihm, ER solle so weit wie ihm möglich nach unten rutschen. ER kam dieser Aufforderung gerne nach. Jetzt waren seine Arme an den oberen Bettpfosten weit gespreizt, die Sehnen gedehnt. Auch SIE band seine Beine an den unteren Bettpfosten fest und achtete darauf, dass die beiden Schals auch eine gehörige Spannung aufwiesen. SIE kam wieder auf ihn zu, legte sich neben ihn und begann, ihn zu kitzeln. Als ER sich unter der Fesselung wand, konnte SIE feststellen, dass SIE ganze Arbeit geleistet hatte. ER konnte sich kaum bewegen. Allenfalls sein Becken konnte ER leicht auf und ab bewegen.
“So”, sagte SIE mit zufriedenem Unterton, “ich werde jetzt noch ein bisschen weiter gehen als Du.” Bei diesen Worten hob SIE einen übrig gebliebenen Schal hoch und verband ihm die Augen. ER konnte nun nichts mehr sehen. ER spürte nur, wie SIE nah an sein Ohr kam: “Ich komme gleich wieder. Lauf nicht weg.” Leise kichernd zog SIE den Kopf zurück und ER konnte hören, wie SIE das Zimmer verließ.

SIE blieb tatsächlich nicht lange weg. Wenige Minuten später hörte ER, wie SIE zurück kam. Mit ihr folgte der berauschende Geruch des Parfums, dass ER so sehr an ihr liebte und dass SIE manchmal auflegte, wenn SIE mit ihm schlafen wollte. SIE wusste, dass dieser Geruch auf ihn eine erotisierende Wirkung hatte. Im stummen Einverständnis sprach zunächst keiner ein Wort. SIE kam jedoch nicht zu ihm auf das Bett. ER hörte, wie SIE etwas mit leisem Geklapper auf den Nachttisch stellte. Sanft zog SIE ihre Fingernägel im Vorbeigehen über seine Brust. ER zuckte zusammen, weil ER diese Berührung nicht absehen konnte. ER konnte SIE förmlich lächeln sehen. SIE musste an dem Bett vorbeigegangen sein, denn gleich danach machte SIE sich an der Kommode und an dem Schlafzimmerschrank zu schaffen. Mehrfach wurden Türen geöffnet und geschlossen. Irgend etwas kramte SIE zusammen. Sein blinder Blick folgte den Geräuschen. ER versuchte, aus den Geräuschen zu ermitteln, was SIE gerade machte. Des öfteren hörte ER ein leises Rascheln neben dem Bett, ohne dass ER hätte sagen können, von welchen Gegenständen es herrührte. Mehrmals streifte etwas, mehr wie ein Windhauch, seine Brust, als SIE offensichtlich Kleidungsstücke vom Schrank her quer über ihn hinweg auf die andere Seite des Bettes warf.

Offensichtlich war SIE fertig mit ihren Vorbereitungen. ER spürte, wie SIE sich wieder auf dem Bett zwischen seinen Beinen niederließ. Die Situation, in der ER sich befand, verbot es seinem erigierten Penis, zu erschlaffen. Nach wie vor zuckte er zwischen den straff gespannten, weit voneinander abstehenden Oberschenkeln. Ihr Parfum drang immer stärker auf ihn ein, als SIE sich über ihn beugte. Ihr Mund war jetzt genau neben seinen Ohren. Seine Penisspitze tanzte über die Haut ihres Bauches. Etwas gedämpft von dem Schal flüsterte SIE ihm gefährlich ins Ohr: “Du wirst jetzt kein Wort sagen. Du wirst ganz still sein. Du hast etwas Unheimliches in mir erweckt, von dem ich nicht wusste, dass es ein Teil von mir ist. Vorhin, als ich an Deiner Stelle gefesselt war, sah ich Bilder. Es waren boshafte Bilder, die ich mit Dir verwirklichen will. Du hast mich oft genug darum gebeten, Dich zu unterwerfen. Du wirst jetzt bekommen, was Du immer wolltest. Vergiss niemals: Du hast damit angefangen, Spielchen zu spielen – nicht ich. Beschwere Dich also nicht. Ich habe vor, diese Visionen zu verwirklichen, auch wenn Du dabei vielleicht nur eine Statistenrolle spielst. Du hast den Egoisten in mir geweckt. Ich denke mal, dass das eine oder andere, was ich mir jetzt erträume, auch Dir gefallen wird. Anderes vielleicht nicht so sehr. Aber das ist mir jetzt gleich. Ob mir das, was ich jetzt mit Dir anstellen werde, tatsächlich gefällt, weiß ich noch nicht. Ich möchte mich noch nicht darauf festlegen. Aber vielleicht werde ich Dich in Zukunft häufiger unterwerfen. Mal sehen … Du hast Dich in die Hände einer Frau begeben. Du sollst lernen, dass das gefährlich für Dich sein kann. Frauen können sehr gemein sein. Du wirst Dir vielleicht wünschen, es nie getan zu haben. Aber jetzt ist es zu spät. Selbst schuld. Ich muss gar nicht viel tun, um Dich zu unterwerfen. Du bist viel zu sehr dazu bereit. Völlig freiwillig wirst Du Qualen erleiden. Keine Angst. Die Schmerzen, die Du erdulden musst, werden nicht allzu groß sein. Deine Qual wird eine ganz andere Qualität haben. Du wirst es selbst wollen und nichts kann Dich meiner Macht entziehen, die ich über Dich ausüben werde. Du wirst mich bitten, Dich weiter zu quälen, denn es macht Dir selbst Spaß. Und wenn ich Dich gnädig erlöst haben werde, wird in Dir ein schales Gefühl der Leere zurückbleiben, dass Dich dazu bringen wird, es immer und immer wieder zu wollen. Ich werde Dich so weit treiben, dass Du vor mir kriechen und meine Füße küssen würdest, mitten auf der Straße, wenn ich es will, nur damit ich einmal Deinen Schwanz berühre. Es wird ein Wort von mir genügen, um Dich auf die Knie zu zwingen.” Ganz offensichtlich wollte SIE ihm Angst machen. Bis zu einem gewissen Punkt gelang ihr das auch, obwohl ER sich vorstellte, SIE hauchte ihm eine dieser süßen Lügen ins Ohr, die ihn so sehr anmachten. Letztlich nahm ER sich nicht ganz ernst.

SIE richtete sich auf und ihre Hände legten sich um seinen Penis. Die Finger waren verschränkt über der ihm zugewandten Seite. Mit ihren Handballen massierte SIE seine Hoden. Diese plötzliche Bewegung ließ ihn abermals zusammenzucken. ER hörte, wie SIE kicherte. Schnell zog SIE seine Vorhaut vollständig zurück, so dass ER tief Luft holen musste. ER spürte, wie sich etwas, das eindeutig nicht ihrem Körper angehörte, auf die Oberseite seines Penis, knapp unterhalb der Eichel legte. Es fühlte sich an wie ein weiches Gewebe. Mit dem Gewebe drückte SIE seinen Penis weit nach vorne, bis der Widerstand seiner stark durchbluteten Schwellkörper genügend Spannung in dem Gewebe erzeugt hatte. Dann führte SIE das Gewebe vollständig um seinen Penis herum, so dass es ihn wie ein festes Band umschlang. Sein Hodensack wurde hochgehoben und das Band legte sich mit ungeminderter Spannung darunter. Mehrfach legte sich das Band straff um seinen Sack herum und drückte so die Hoden nach unten, bis sie prall unter der geäderten Haut hervortraten.
“Ich hab’ Dich immer dabei genau beobachtet. Ich glaube, ich weiß inzwischen, wie man das macht.”, bemerkte SIE grinsend. Das Band wurde unter seinem Hodensack von ihr verknotet. Zwischen seinen Schenkeln tanzte sein Glied, dessen Vorhaut bis fast zum Zerreißen zurückgezogen war. SIE stand auf und kratzte dabei mit einem ihrer Fingernägel über die empfindliche Haut der Unterseite seines Penis. Seinem Mund entfuhr sein heißer Atem.
Etwas geschah. ER spürte, wie die Matratze des Bettes schwankte. SIE schien auf das Bett zu steigen. Voller Vorfreude auf das, was jetzt kommen sollte, hielt ER die Luft an. ER spürte jeden ihrer Schritte auf der Matratze. Links und rechts neben seinem Kopf raschelte das Betttuch. So, wie es sich anhörte, stand SIE jetzt mit ihren Füßen links und rechts neben seinen fixierten Oberarmen. Wenn ER jetzt sehen könnte, könnte ER zwischen ihren leicht gespreizten Beinen genau auf ihr Geschlecht blicken, unter dem sich genau sein Kopf befand. Was hatte SIE vor? – ER sollte es gleich erfahren.

Wieder das Schwanken der Matratze. SIE musste sich bewegt haben. ER spürte, wie etwas sein Gesicht berührte. Sanft strich etwas über seine Nasenspitze. Als ER dann auch noch ihren, ihn mehr als alles andere auf der Welt anmachenden Geruch einsog, wusste ER, dass SIE mit einer leichten Bewegung ihres Unterleibes über seine Nase strich. Immer fester rieb SIE mit ihrer Vagina über seine Nase, um sich dann langsam auf sein Gesicht zu setzen. SIE saß vollständig auf seiner Stirn und den verbundenen Augen. ER konnte ihr Gewicht spüren und wie dadurch ihr Po sich auf seine Gesichtshaut presste. Sein Hinterkopf wurde fest in die Matratze gedrückt. SIE setzte sich so, dass sein Nasenbein genau in ihrer Spalte lag. Dadurch hatte ER sowohl die Nase als auch den Mund frei, um zu Atem zu kommen. Allerdings war ER auch gezwungen, zu jeder Sekunde, in der SIE auf ihm verblieb, ihren Geruch aufnehmen zu müssen. Wieder raschelte etwas neben seinem Kopf. SIE hat das Kissen genommen. ER spürte, wie SIE sich an die Wand am Kopfende des Bettes anlehnte. SIE musste das Kissen hinter ihren Rücken gestopft haben, damit das kalte Mauerwerk ihr nicht unbequem in den Rücken drückte. Wieder ein Rascheln, erst links, dann rechts, als SIE ihre Füße nach vorne nahm. ER spürte, wie SIE ihre Füße auf seine Hüftknochen gestellt hatte. Überrascht, aber auch schmerzhaft, bemerkte ER, dass SIE offenbar Schuhe mit spitzen Absätzen trug, die sich in seine Haut gruben. Schwer lastete ihr Gewicht auf seiner Stirn und SIE drückte sich auf das Nasenbein. SIE zog mit den Händen ihre Vagina leicht auseinander. Ihre Schamlippen lagen jetzt links und rechts neben seinen Nasenflügeln. Die Nase war leicht in SIE eingedrungen. Schwül und anmachend strömte von oben ihr Duft auf ihn ein, unten bohrten sich schmerzhaft die Absätze in seine Hüfte. Ein seltsam anmachendes Duett der Gefühle…

Seine Nase wurde durch das feuchte, warme Gewebe ihrer Vagina hin und her bewegt. Ihre Schamlippen glitten mal links, mal rechts an seinen Nasenflügeln vorbei. Einer ihrer feuchten Finger glitt von unten über sein Kinn und seine Lippen. SIE berührte sich selbst. Tiefer und tiefer bohrte SIE ihre Absätze in seine Haut, als SIE ihren Körper in aufreizende, kreisende Bewegungen versetzte. Ihre Füße stellten sich auf seine Brust. ER spürte das kalte Leder, die Außenseiten ihrer Schuhe auf seiner Haut. SIE hatte ihre Füße abgeknickt und musste so ihre Beine weit gespreizt haben. Ihr feuchter Finger glitt in seine Mundhöhle. Der leicht säuerliche Geschmack breitete sich in seinem Mund aus und tobte in seinem Hirn. Vor seinen verbundenen Augen musste ER sich – wie ein Außenstehender – vorstellen, welches Bild sie gerade boten. SIE saß mit geschlossenen Augen und weit gespreizten Beinen auf seinem Gesicht und machte es sich selbst. Immer fordernder, immer schneller, immer ausholender wurden ihre Bewegungen auf seiner Stirn. Sein Nasenbein bog sich unter ihrem Gewicht. SIE richtete sich etwas auf. Etwas fiel zwischen seine Arme auf seine Haare. Es musste das Kopfkissen gewesen sein. SIE zog ihre Beine immer weiter zu sich hin. Ihre Fersen berührten seine Schlüsselbeine, die Sohlen und die spitzen Absätze gegeneinander pressend. Wie ein Schmetterling drückte SIE ihre Knie herunter, um sich so stark wie möglich zu weiten. Die hohen Absätze lagen sich gegenüber, quer über seine Kehle und drückten sich in seine Haut. Mittlerweile konnte ER sich auch ganz genau hören. Hätte SIE lediglich schwer geatmet, wäre dies nicht an sein Gehör gedrungen, da der Schal genau über seine Ohren lief. Wieder verlagerte SIE ihre Position. ER drang nun mit der Nasenspitze in ihren Geschlechtsgang ein. Feuchte, warme Wände legten sich über seine Nasenlöcher und konnte daher nur noch durch den Mund atmen. Mit einer Hand hielt SIE sich auf seiner Brust fest, mit der anderen Hand trieb SIE sich immer höher, bis SIE schließlich kam. Tiefe, fast animalische Laute drangen auf ihn ein. So hatte ER SIE noch nie gehört. SIE schien tierisch angemacht zu sein. Anscheinend musste SIE sich einfach Erleichterung verschaffen. Das Fesselspiel vorher mit ihr schien SIE wirklich sehr erregt zu haben.
Langsam und schwer atmend schien SIE nach vorne zu kippen. Ihre Füße rutschten links und rechts von seinem Körper herunter, als SIE sich entspannte. SIE hinterließ brennende Spuren, als die Absätze über sie kratzten. SIE krallte eine Hand in seiner Schambehaarung oberhalb seines pulsierenden Penis. Mit der anderen Hand liebkoste SIE sich weiter, bis die Erde SIE wieder hatte.

“… haben sich die Spannungen um den Kosovo verschärft. …”
“Spinnt die?”, dachte ER bei sich. “Wieso hat die jetzt den Fernseher angemacht?”
“Warum machst Du das?”, fragte ER.
“Still!”, herrschte SIE ihn an. “Ich will die Nachrichten hören, während ich meine Fingernägel lackiere.”
ER hörte wieder ein Klappern auf dem Nachttisch, wo SIE anscheinend ihre Nagellackutensilien deponiert hatte. “Ich hab Dich nichts gefragt und deshalb hast Du auch nichts zu melden. Ich bin der Boss und ich mache, was mir gefällt. Im Augenblick gefällst Du mir als Sessel.”
“Das kannst Du doch nicht bringen! Ich liege hier und bin tierisch angemacht. Ich könnte fast schon explodieren.”
“Das ist mir doch egal. Seit wann kann ein Sessel sprechen? Ich hatte meinen Spaß. Ob und was Du davon möglicherweise hast, ist mir gleich. Ich werde Deinen Körper benutzen, so oft ich heute will. Halte jetzt Deinen Mund. Ich höre sonst sofort auf. Genieße, wenn und so viel Du kannst.”
ER war still. Offensichtlich war das mit dem Fernseher nur ein kurzes Zwischenspiel. Eines jedoch, dass ihn, obwohl SIE sich nicht offensichtlich um ihn kümmerte, trotzdem anmachte. ER diente ihr als Möbel. So lange der vertraute, anmachende Duft in seine Nase strömte, war SIE ja offensichtlich noch nicht fertig mit ihm. Welchen Sinn hätte es sonst gemacht, dass SIE weiter auf ihm sitzen blieb? ER würde weiter als Mittel zu ihrer Lust dienen und das würde auch ihm Lust bereiten. Andererseits… welche Bilder hatte SIE gesehen? Was hatte SIE so verändert? Konnte ER die Maßstäbe anlegen, die ER noch heute morgen hätte anlegen können? Was sprach dagegen, dass SIE einfach fern sah bis SIE müde wurde, von ihm herabstieg und einschlief? Was sprach dagegen, dass SIE ihn einfach so in seinem eigenen Saft schmoren ließ, wie SIE es schon öfter getan hatte, nur, dass das Gefühl am Tag danach noch potenziert wäre? Was sprach dagegen, dass SIE die Situation, in der ER sich nun befand unzählige Male hervorrief, ihn bis zum Platzen anmachte, um ihn dann einfach fallen zu lassen? ER wäre aufgrund seiner sexuellen Vorlieben gezwungen, dieses Spiel mitzumachen. SIE konnte es einfach von ihm verlangen. Wenn SIE ihm vorlog, ihn diesmal zu befreien, würde ER sich immer wieder darauf einlassen. Wie ein Lemming würde ER sich immer und immer wieder von ihr über die Klippen schicken lassen, damit ER – später – in das kalte Wasser des Ozeans klatschen sollte. SIE sagte vorhin, SIE hätte boshafte Visionen gehabt. Und was wäre boshafter als das?

SIE schien sich wirklich die Fingernägel zu lackieren. Der Geruch des Verdünners und des Nagellackentferners strömten auf ihn ein. Immer noch saß SIE auf seinem Gesicht, vor sich auf der Kommode den laufenden Fernseher. Die Stimme des Sprechers drang zu ihm und ER lenkte ihn etwas von ihr ab. SIE schien jedoch nicht nur Augen für ihre Fingernägel zu haben. SIE achtete anscheinend genau darauf, wie es ihm ging. Wie zufällig verirrte sich einer ihrer nackten Füße in seinen Schritt. Ihre Zehen spielten ein wenig mit seiner Eichel. SIE drückte seinen Penis mit dem Fuß auf seine Bauchdecke, so dass die Vorhaut aufgrund der Fesselung wieder bis zum Reißen gespannt wurde. Mit der Ferse stellte SIE sich auf die Unterseite seines Gliedes und wippte ihren Fuß, so dass ihre harte Ferse in seine empfindliche Haut drückte und rieb. Ein Zittern ging durch ihren Körper, als SIE anscheinend die Hände schüttelte, um den Nagellack schneller trocknen zu lassen. SIE hob ihren Fuß hoch, um gleich danach wieder zurückzukehren. SIE berührte wieder mit der Ferse die Unterseite seines Penis. Kaltes Leder drückte hart auf seine empfindliche Stelle. SIE hatte wieder ihre Schuhe angezogen. ER begann unter ihr schwer zu atmen. Immer höher trieb ihn das sich langsam anwärmende Leder. Plötzlich hob sich ihr Fuß. Sein Glied stellte sich auf. SIE verlagerte etwas ihr Gewicht, als SIE ihren rechten Fuß mit dem Rist gegen die linke Seite seines Penis legte. SIE überkreuzte ihre Beine über den Fußgelenken und legte ihren linken Fuß gegen die andere Seite. Sein Glied war zwischen der warmen Haut ihrer Füße eingeklemmt. Hart umschlossen ihn ihre Füße. Doch das war ihr offensichtlich noch nicht anmachend genug für ihn. SIE lockerte ihre Umklammerung und hob ihre Beine an. Einer ihrer Füße legte sich mit der Ferse auf seine gefesselten Hoden, der andere legte sich wieder über das Fußgelenk des unteren Beines darüber, so dass sein Penis jetzt zwischen ihren Unterschenkeln zuckte. Langsam streckte SIE ihre Beine. Sein Glied wurde fest zwischen ihren Beinen festgehalten. Durch bloßes Durchdrücken und der anschließenden Lockerung ihrer Beine masturbierte SIE ihn. Dies geschah mit einer für ihn erschreckenden Beiläufigkeit. Normalerweise wandte SIE sich ihm voll und konzentrierte sich nur auf ihn, wenn SIE ihn berührte. Jetzt fühlte es sich so an, als sei es ihr vollkommen gleichgültig, wie sehr ER unter ihr zu leiden hatte, wie sehr ER versuchte, sich unter seiner Fesselung zu winden und zum Höhepunkt zu kommen, den SIE ihm jedoch versagte.

Die Stimme im Fernseher erstarb. SIE zog die Beine wieder an, wobei eines länger verharrte als das andere. SIE verlagerte ihr Gewicht nach vorne. SIE saß jetzt genau auf seinem Gesicht, Nase und Mund bedeckt von ihrem Gesäß, dass schwer auf ihm lastete. Es musste für einen Außenstehenden so aussehen, als säße SIE, die Handgelenke auf ihren angewinkelten Knien ruhend, auf einer Treppenstufe. ER bekam keine Luft mehr. Gleichzeitig merkte ER, wie etwas seine Kehle hinauf und hinunter wanderte. Einer ihrer Fingernägel wanderte über die Haut seines Halses. Er fühlte sich hart an. Härter, als unlackierte Nägel. Fast konnte ER meinen, SIE hielte ihm ein Messer an die Kehle. “Na? Fühlt sich das gut an?”, fragte SIE und ließ dabei offen, ob SIE ihren Fingernagel meinte oder die Tatsache, dass SIE in ihm eine immer schlimmer werdende Luftnot hervorrief.
Bevor es allzu extrem werden würde, erhob SIE sich. Die Luft, die ER einsog, fühlte sich herrlich frisch an. SIE hinterließ eine feuchte Spur auf seinem Gesicht.
SIE hob seinen Kopf an, öffnete den Schal und zog ihn von seinen Augen. ER musste die Augen zusammenkneifen, bis sie sich an das Licht im Schlafzimmer gewöhnt hatten. ER blickte SIE an. SIE stand seitlich neben dem Bett, nackt, die Hände in die Seiten gestemmt und ihren Körper in der Hüfte eingeknickt. SIE wirkte größer als sonst, was von den hohen Schuhen herrührte, die SIE trug. Herausfordernd blickte SIE auf ihn hinunter. SIE hatte vorhin im Bad nicht nur ihr Parfum aufgelegt, sondern sich auch aufregend geschminkt. Dunkler, grüner Lidschatten, der Richtung der Brauen und der Außenränder der Lider immer heller wurde, überwölbte ihre Augen. Schwarzer Mascara gaben ihr lange Wimpern und der dunkle Kajal zeichnete das Ufer ihrer unergründlichen Augen nach. Abschätzend leckte SIE sich mit ihrer hellen Zunge über die dunkelrot, fast braun geschminkten Lippen. Ihr Nagellack hatte die gleiche Farbe und war wirklich perfekt aufgetragen. Ihr schlanker Körper wurde von hinten angestrahlt. Das Licht zauberte eine geheimnisvolle Aura um SIE, die entweder himmlisch, wenn man jedoch ihren Blick sah, eher teuflisch wirkte. SIE hatte sich gründlich verwandelt. Mit dieser liebevollen Mutter, die SIE noch während des Tages war, war etwas geschehen, dass SIE in einen Teufel in Frauengestalt verwandelt hatte. Ihre Brustwarzen ragten immer noch steif in die Höhe. Ihre schlanken Beine waren länger als der übrige Körper. So stand SIE vor ihm, ihn höhnisch angrinsend.
SIE hatte während des Lackierens genügend Zeit, sich weitere Gemeinheiten auszudenken. Das wusste ER.

SIE beugte sich zur Seite und griff nach einem Päckchen Zigaretten. SIE stand für eine kurze Zeit auf einem Bein und hob das andere seitlich an, um sich halb über das Nachttischchen zu beugen. Zwischen ihren so leicht gespreizten Beine schien von hinten das Licht und bot so ein erotisches Schattenspiel. SIE stand wieder auf beiden Beinen, wobei SIE das Hauptgewicht auf ein Bein verlagerte und das andere lässig nach vorne stellte. SIE zündete sich eine Zigarette an. Der blaue, faserige Rauch wurde von hinten durch das Lampenlicht durchdrungen. Schwere Wolken schienen sich, einen Gewitter nicht unähnlich, um ihren Kopf zusammenzubrauen. Es hätte ihn nicht überrascht, wären von dort Blitze übergeschlagen. Nach einigen Zügen begann die Hand, welche die Zigarette hielt, langsam von ihrem Mund aus zwischen ihren Brüsten hindurch über ihren Körper zu streichen. In dem Winkel zwischen Zeige- und Mittelfinger hielt SIE die qualmende Zigarette, während ihre Fingerspitzen genüsslich über ihre Haut streiften. Es war ein unvergleichlicher Anblick.

Mit spitzen Fingern löschte SIE die Zigarette. Blaue Nebelschwaden hingen noch in der Luft und wurden von hinten erleuchtet. Langsam, mit aufreizendem Gang, zerteilte SIE die Schwaden und bewegte sich auf das Bett zu. SIE setzte sich neben ihn, die Beine auf dem Fußboden stehend. SIE legte ihm ihren gestreckten Zeigefinger auf seine Lippen. ER wusste, ER sollte kein Wort sagen. SIE streichelte unendlich zärtlich, mit gestreckter Handfläche über seinen Körper. Sanft glitten ihre Fingernägel über seine Brust. SIE drehte sich zur Seite, winkelte ein Bein an und legte es neben seinen Oberkörper. Das Knie berührte ihn und SIE forschte in seinem Gesicht. SIE spielte mit seiner Schambehaarung, indem SIE mal zärtlich, nur zwischen zwei Fingern, mal hart, indem SIE ihre Krallen hineingrub, anzog. ER war bis auf das Äußerste erregt. SIE nahm seinen rasierten Hodensack zwischen Zeigefinger und Daumen und drehte SIE ein wenig hin und her. SIE griff fester zu und zog daran, um dann, am weitesten Punkt, einfach loszulassen und die Hoden wieder zurückschnellen zu lassen. Ihre Krallen kratzten über die Unterseite seines Penis und erzeugten unendliche Schauer, die sich mit dem leichten Schmerz zu einer köstlichen Mischung verschmolzen.
ER versuchte, seinen Unterleib nach oben zu drücken. ER versuchte, sich zur Seite zu drehen, um sich mit seinem entblößten Penis an ihrer Haut zu reiben, um endlich, endlich zum Höhepunkt kommen zu können. Ein sinnloses Unterfangen. Ihre freie Hand lag auf dem Fuß des angewinkelten Beines. Langsam, so dass ER auch bestimmt alles sehen würde, zog SIE diesen Schuh vom Fuß. Ihre andere Hand ließ von ihm ab. Der Schuh wechselte die Hand. “Riechst Du das Leder?” fragte SIE ihn und setzte ihm den Schuh mit der Öffnung über die Nase. “Ich weiß, dass Dich das tierisch anmacht.”, grinste SIE. ER sog den Ledergeruch ein, dessen erotisierende Wirkung nur durch den Geruch ihrer Vagina übertroffen wurde. SIE hob den Schuh hoch, drehte ihn um und berührte ihn sanft mit der Sohle unterhalb der Schuhspitze auf seiner Stirn. ER musste einen lustigen Gesichtsausdruck bieten, als seine Augen der Schuhspitze folgten, als sie langsam sein Nasenbein herunterwanderte. ER atmete schwer. Das mussten die neuen Schuhe sein, von denen SIE ihm schon vorgeschwärmt hatte. Die Sohle zeigte keine Spuren der Benutzung. SIE stellte die Schuhsohle genau zwischen seine Augen. Groß und schwarz sah ER vor seinen Augen das Leder. Langsam senkte sich der spitze Absatz. Gierig öffnete ER seinen Mund und SIE stieß ihn tief hinein. Seine Lippen umschlossen das kalte Leder, als SIE den Absatz wieder seinem Mund entzog. Langsam kratzte SIE mit dieser nadelgleichen Spitze sein Kinn und seinen Hals herunter. SIE vollführte damit Kreise auf seiner Brust, um dann zielstrebig in die Richtung seines zuckenden Penis zu wandern. SIE unterbrach kurz ihre Wanderung, um sich seitlich neben ihn zu legen, ihren Kopf in Höhe seines Unterleibes. Das untere Bein, auf dem SIE lag, hatte SIE leicht angewinkelt, das obere Bein, das noch den anderen Schuh trug, stellte SIE in der Höhe Ihrer Kniekehle ab. SIE stützte sich mit ihrem Ellenbogen zwischen seinen Beinen ab. Die freie Hand legte SIE auf ihr hochgestelltes Knie. SIE stellte den leeren Schuh mit dem Absatz leicht auf seinen eingezwängten, prallen Hodensack. Gleichzeitig hob SIE die Spitze hoch, so dass das kalte Leder des hinteren Teiles des Absatzes sich beinahe an sein Glied anschmiegte. Die hintere Naht des Schuhs rieb an der Unterseite seines Penis, genau an der Stelle unterhalb seiner Eichel. Ihre freie Hand glitt zielstrebig zwischen ihre Beine, wo SIE begann, sich selbst zu berühren. Ihr Mittelfinger zog, unterstützt von den beiden benachbarten Fingern, kleine Kreise über ihre Klitoris. Sein Blick wechselte ständig zwischen dem seltsamen Anblick seines Gliedes, ihrem Gesicht und ihrer Vagina, die ER offen zwischen ihren gespreizten Beinen betrachten konnte. Sein Penis kribbelte. ER kannte dieses Gefühl. Gleich wollte sein lange zurückgehaltenes Sperma sich explosionsartig auf den Weg, seine Harnröhre entlang, machen. Das Schuhleder drückte nicht mehr an die Unterseite seines Gliedes. Stattdessen drückte SIE unbarmherzig den Absatz tief in die empfindliche Haut seines Hodensacks. Der Schmerz erschreckte ihn und ließ ihn nicht kommen. Er zog seine gesamte Aufmerksamkeit auf sich. SIE grinste ihn hämisch an und blickte ihm tief in die Augen. Wieder änderte sich langsam ihr Gesichtsausdruck, von dem ER wusste, dass er von ihrer Erregung zeugte. Der Stich auf seinen Hoden ließ nach und SIE begann ihr Spiel von Neuem. Das kalte Leder rieb wieder über die Unterseite seines Penis. Schneller, immer schneller rollte ihre Hand über ihren Venushügel und presste auf ihre Klitoris. Ihren Mittelfinger hatte SIE längst in sich vergraben. So lange SIE sich selbst erregte, trieb SIE ihr Spiel mit ihm. Immer, wenn ER kurz davor war, zu kommen, drückte SIE ihm den Absatz in seine Hoden. Um ihn noch effektiver in Schach halten zu können, bohrte sich jetzt auch noch der andere Absatz in seinen Oberarm. SIE konnte seinen Orgasmus auf diese Weise unendlich lange verzögern. Kurz bevor SIE kam, schob SIE ihren Körper mit Hilfe des spitzen Schuhs etwas in Richtung seiner Füße. Tief musste ER Luft holen. SIE beugte sich über sein Glied und nahm es feucht und warm mit ihrem weit geöffneten Mund auf. Ihre Lippen schlossen sich. Trotzdem konnte ER unmöglich kommen, da jetzt beide Absätze ihr verheerendes Werk in bis jetzt unbekannter Stärke an ihm ausübten. Es fühlte sich an, als würde seine Haut tiefe Wunden davontragen. Vor Erregung bohrte SIE ihm ihren Absatz tief in die Haut seines Oberarmes, als SIE mit beinahe tretenden Bewegungen versuchte, sich an einem unsichtbaren Partner zu reiben. Ihre Lippen vibrierten um seinen Penis, als SIE mit einem lauten “Mmmmmmmmmh” kam.

SIE fiel rücklings auf das Bett neben seinem Körper zurück. Der stechende Schmerz, der ihn daran gehindert hatte, zu kommen, verebbte, als SIE sowohl den einzelnen Schuh, als auch ihren Fuß wieder zurücknahm. Sich zärtlich streichelnd lag SIE jetzt neben ihm. Als SIE endlich wieder zu Atem kam, richtete SIE sich wieder auf. SIE stellte ihre Füße wieder auf die Erde und zog den einen Schuh aus und legte ihn, zusammen mit dem anderen, neben ihm auf das Bett. ER war am Rande des Wahnsinns. Noch nie hatte ER so etwas erlebt. ER war erregt, wie ER noch nie zuvor in seinem Leben erregt gewesen war.
SIE stand auf, stellte sich wieder zwischen ihm und das Licht und zündete sich erneut eine Zigarette an. SIE bot den selben aufreizenden Anblick wie vorhin. Nachdem SIE mit der Zigarette geendet hatte, setzte Sie sich wieder neben ihn. Sanft strichen ihre Finger abermals über seine Brust. Sie saß halb auf ihren Schuhen, die SIE vorhin neben ihm auf das Bett gelegt hatte. Dies schien SIE zu stören. SIE nahm sie in die Hand und stellte SIE auf seine Brust, mit den Absätzen auf der empfindlichen Haut seiner Brustwarzen ruhend. SIE streichelte ihn weiter zärtlich. Ihre Hände glitten über seine Brust hoch zu seinem Gesicht. Über seine Wangen und seine Nase wieder zurück auf den Hals. Ihre Hand vollführte einen kleinen Umweg seinen gefesselten Arm hinauf und ER spürte, wie SIE mit einer schnellen Bewegung die Schlinge löste.
“Den Rest kannst Du ja selbst erledigen. Gute Nacht, mein Süßer.” Hämisch grinsend stand SIE auf, und bevor ER auch nur irgendein Wort herausbrachte, hatte SIE das Licht gelöscht und war auf dem Weg zu dem frisch überzogenen Bett im Gästezimmer. Völlig verstört und laut vor sich hin fluchend löste ER der Reihe nach die Fesselung seines anderen Armes, der Beine und seines Penis. Die Schuhe flogen in hohem Bogen in die Ecke des Zimmers, wo sie mit einem polternden Geräusch landeten.

Wütend ließ ER sich in das Bett fallen und starrte die dunkle Decke an. So gemein war SIE bislang noch nie zu ihm gewesen. Was hielt ihn eigentlich davon ab, jetzt einfach zu ihr zu gehen und auf sein “Recht” zu pochen? – Ganz einfach: ER wusste, dass das nichts bringen würde. SIE würde sich um nichts in der Welt erweichen lassen. Was hielt ihn eigentlich davon ab, es sich jetzt und hier selbst zu machen? – Ganz einfach: ER vermutete – jedenfalls war es bislang immer so gewesen – dass SIE sich für den Abend des nächsten Tages wirklich etwas Besonderes ausdenken würde. Und dafür wollte ER sich seine Erregung aufsparen, weil ER wusste, dass das den Abend für ihn nur noch viel erotischer machen würde. Andererseits schien SIE sich ja wirklich geändert zu haben. Wer sagte ihm, dass SIE sich überhaupt mit ihm am nächsten Abend beschäftigen würde? Nun – dieses Risiko war ER bereit einzugehen.
ER legte sich also hin, unbefriedigt in einer Weise, wie ER es noch nie erlebt hatte, jedoch voller Vorfreude darauf, was der nächste Abend bringen musste. ER verbrachte eine sehr schlechte Nacht…

Zerschlagen wachte ER am nächsten Morgen auf. ER hatte nur ein paar unzusammenhängende Stunden schlafen können. Und selbst dort ist SIE noch über ihn hergefallen. In einer seltsamen Mischung eines feuchten Alptraumes, der ihn die ganze Nacht verfolgte, trieb SIE ihn immer höher und höher in seiner Erregung. Das Schlimme war, dass SIE sich in seinem Kopf gar nicht die Mühe machte, ihn wieder zu beruhigen. Trotzdem konnte ER nicht kommen. Weder in seinem Traum, noch – unbemerkt von ihm – schlafend in der Realität.
SIE schien schon wach und in Aktion zu sein. Jedenfalls zeugten weder ihre Schals, noch die Schuhe, die eigentlich ER vor ein paar Stunden in die Zimmerecke geworfen hatte, noch sonstige Kleidungsstücke von den Geschehnissen der letzten Nacht. Leise musste SIE sämtliche Utensilien bereits während ER noch schlief wieder aufgeräumt haben. ER zog seinen Bademantel an. ER war, da ER sich einfach ins Bett gelegt hatte, immer noch nackt. Rote Punkte auf seinem Oberarm zeugten von den Geschehnissen des letzten Abends.
ER ging in die Küche, wo SIE gerade dabei war, das Frühstück vorzubereiten. “Na? – gut geschlafen?”, begrüßte SIE ihn mit einem flüchtigen Kuss auf seiner Wange.
“Ach hör bloß auf.”, brummelte ER.
“Kannst Du bitte ein paar Schulbrote schmieren?”, rief SIE ihm hinterher, als ER schlaftrunken, mit strubbeligen Haaren in das Wohnzimmer wankte, um sich dort seine erste Tasse Kaffee zu genehmigen. Der Alltag hatte ihn wieder. Außer bei der Begrüßung ließ SIE sich durch nichts anmerken, was SIE letzte Nacht mit ihm abgezogen hatte. Kopfschüttelnd, da ER wenigstens eine kleine Bemerkung von ihr erwartet hatte, setzte ER sich an den Tisch und begann missmutig, die Brote zu streichen. SIE hatten zwei Kinder, eines davon schulpflichtig. Das andere Kind war ein aufgeweckter 5jähriger, der erst nächstes Jahr in die Schule kommen sollte.

Die Kinder saßen schon am Tisch, als auch SIE mit zwei dampfenden Tassen voll Kaffee aus der Küche kam. Eine stellte SIE ihm auf die vorbereitete Untertasse, die andere auf ihren Platz und setzte sich ihm gegenüber. Rechts und links von ihnen saßen jeweils die Kinder. Nebeneinander konnte man sie unmöglich sitzen lassen. Zuviel Blödsinn war schon passiert.
ER war ein kleiner Morgenmuffel. Nicht, dass ER griesgrämig gewesen wäre. Es lief nur alles an ihm vorbei. Seine Reaktionszeit schien morgens noch nicht das normale Niveau erreicht zu haben und es dauerte seine Zeit, bis ER für den Tag gerüstet war. ER arbeitete im gleichen Haus. Ein Stockwerk tiefer hatte ER sich ein Büro angemietet. Der Vermieter hatte es zugelassen, dass ER eine Verbindungstreppe zwischen den Etagen einbauen ließ, damit ER nicht immer durch den Hausflur musste, um zwischen den Räumen zu wechseln.
” … hat Michael meinen Schulranzen einfach in die Ecke geschmissen und ist davongelaufen.”, hörte ER seinen Ältesten sich mit piepsender Stimme beschweren. Voller Ernst sah er dabei seine Mama an, die ihm interessiert zuhörte.
Ungehalten, da ihn solche Gesprächsthemen in aller Frühe nervten, erwiderte ER: “Na dann nimmst Du das nächste mal seinen und …”. Weiter kam ER nicht. ER spürte etwas seinen Oberschenkel entlang tasten. Ein Blitz fuhr in sein Gehirn und ER war, obwohl ER erst von fünf Minuten aufgestanden war, voll da. Seine Müdigkeit hatte sich in Nichts aufgelöst.
“Was Papa meint ist, dass Du ihn nicht auch einfach in die Ecke schmeißen darfst.”, fuhr SIE in seinem Namen fort, die Initiative wieder an sich reißend. SIE wusste, dass SIE ihn gerade schachmatt setzte.
Da SIE Worte an ihren Sohn gerichtet hatte, wandte dieser sich wieder ihr zu, ganz so, wie sie es ihm beigebracht hatten. Ihr anderer Sohn war gerade mit seinen Cornflakes vollauf beschäftigt. Mit Papa kann man sich in der Frühe sowieso nichts anfangen. Das wussten die Kinder und beachteten ihn daher auch nicht weiter. Ihr Fuß tastete sich weiter vor. Sein Penis begann zu pulsieren und hätte sich zu voller Größe aufgerichtet, wäre da nicht die Kante unter dem Tisch gewesen, gegen die er jetzt leise pochte. Langsam kamen ihre Zehen seinem Glied immer näher. Sanft drückten sie sich in seinen Hoden, um dann seinen Penis hochzuklettern. “Also – ich würde ihn einfach aufmachen, hochhalten und ihm drohen, dass Du ihn ausleerst, wenn Michael Deinen Ranzen nicht wieder holt.”, fuhr SIE augenzwinkernd fort, ohne der Außenwelt zu erkennen zu geben, was SIE gerade machte. SIE benahm sich so teilnahmslos, so dass der Fuß in seinem Schritt und die Zehe auf der Unterseite seines Gliedes auch jemand anderem hätte gehören können. “Jetzt trink schön Deinen Kakao und mach Dich dann fertig. Du bist spät dran.”
Auch wenn ER, als ER aufgewacht war, sich äußerlich beruhigt hatte und keine äußeren Anzeichen seiner Erregung zeigte, so stand dem doch sein innerer Zustand diametral gegenüber. Die Bilder der Nacht stiegen ohne Vorwarnung vor seinem geistigen Auge auf, um ihn zu necken. So sehr ER sich auch auf etwas anderes konzentrieren wollte, spielte ihm seine innere Erregung doch ständig einen Streich. Und nun das. Wollte SIE ihn ins Grab bringen und beerben? Es hatte so den Anschein. Nichts desto trotz rutschte ER Stuhl etwas nach hinten und setzte sich ganz an den Rand der Sitzfläche. Alle seine Geschlechtsteile, die nicht standen, hingen so über den Stuhl nach unten. ER spreizte die Beine, damit ER ihrem liebevollen Fuß auch nur kein Hindernis entgegensetzte. Blut schoss in seine Wangen. SIE würde ihn doch jetzt nicht kommen lassen? …nicht vor den Kindern. ER müsste sich in diesem Fall schon mit dem Brotmesser in den Finger schneiden, um das Gebrüll seines Orgasmusses in irgendeiner Weise den Kindern zu erklären. ER spürte, wie SIE die klare Flüssigkeit, die von seiner Erregung zeugte, mit ihrer Zehe langsam nach oben melkte. ER stützte seinen Kopf in einer seine Hände ab und blickte nach unten, damit die Kinder sein Gesicht nicht sehen konnten. Mit der anderen Hand hielt ER sich, so unauffällig wie möglich, den Mund zu, damit niemand seinen schwere Atem hören sollte, der mittlerweile ein rauschendes Stakkato annahm. SIE ließ von ihm ab und drückte ihre Fußballen gegen seinen Hodensack. SIE zog die Zehen an und kniff ihn so in seine Haut. SIE entfernte den Fuß und zog seine Hoden so in ihre Richtung, bis ihre Zehen die Spannung der Haut nicht mehr festhalten konnten und sein Sack schwer zurückfiel. SIE sah ihm lächelnd in die Augen, als ER schwer seufzte. SIE berührte ihn diesen Morgen nicht noch einmal.

Lange bevor ER das Frühstück eigentlich beendet haben wollte, stand ER auf und ging in das Badezimmer. ER musste duschen; möglichst lange, möglichst kalt. Beim Abtrocknen blickte ER versonnen auf seine verschrumpelten Geschlechtsteile und hing philosophischen Betrachtungen nach. Wie kam es, dass es Frauen offensichtlich leichter hatten, sich im Zaum zu halten? Wie konnte es sein, dass seine Frau so genau Bescheid darüber wusste, wie SIE sich ihn im wahrsten Sinne des Wortes “bei der Stange” halten konnte? Dieses Miststück. ER putzte sich die Zähne, rasierte sich und zog sich an. Es war Zeit, dass ER seine Arbeitsstätte aufsuchte, da in etwa zehn Minuten ein wichtiger Anruf kommen sollte, den ER nicht verpassen durfte. Fast wollte ER unbedingt ins Büro gehen. So war ER ihr und ihrer heute besonders anmachenden Art nicht ausgeliefert.

ER setzte sich, knipste den Computer an und schrieb einige Zeilen, als das Telefon klingelte. Das war der wichtige Anruf. ER handelte mit seinem Gegenüber Vertragsbedingungen aus, ohne sich jedoch so recht darauf konzentrieren zu können. Sie kamen überein, dass der Kunde gegen Mittag nochmals anrufen würde, um seine Entscheidung mitzuteilen.
Mehr schlecht als recht arbeitete ER weiter. Immer wieder zuckte ER unter den Bildern der Nacht zusammen, die ihn plötzlich und unerwartet überkamen. Wollte SIE ihn ruinieren? So kann man doch nicht arbeiten, verdammt noch mal. ER schüttelte den Kopf und wollte so das aktuelle Bild loswerden, als ER hörte, dass sein ältester Sohn wieder von der Schule nach Hause kam. Gleich würde SIE zum Mittagessen rufen.

“Schatz! Essen ist fertig!”, rief SIE von oben über die Wendeltreppe nach unten ins Büro.
“Ich kann nicht! Gleich bekomme ich noch mal eine wichtigen Anruf! Tut mir leid! Das kann man doch gleich wieder aufwärmen!”, rief ER zurück.
“Alles klar.”, hörte ER SIE sagen.
Erst eine Stunde später klingelte wieder das Telefon. ER nahm sofort den Hörer ab. Es war wieder – wie angekündigt – der Kunde. Keine Ahnung, was er damit meinte, als er sagte, er wolle “gegen Mittag wieder anrufen”. Es war mittlerweile früher Nachmittag.

Mitten im Telefonat hörte ER ein leises, bekanntes Geräusch. ER drehte sich in seinem Bürostuhl um und sah, wie SIE die Wendeltreppe herunterschwebte. ER legte seinen Zeigefinger vor seinen Mund, um ihr zu bedeuten, SIE solle sich leise verhalten. ER musste SIE einfach ansehen. SIE hatte sich umgezogen. SIE trug ihr Lieblingskleid. Ein grünes Kleid aus sehr leichtem Stoff, das ihr bis zur Mitte ihrer Unterschenkel reichte. Es war vorne durchgeknöpft, wobei SIE die untersten Knöpfe bis zur Mitte ihrer Oberschenkel nicht verschlossen hatte. Bei jeder Treppenstufe sah ER ihr Knie aus dem Schlitz hervortreten, jedes Mal, wenn SIE den Fuß auf die nächste Stufe stellte und zu ihm herunterkam. Bei jedem ihrer Schritte blähte sich der leichte, weiche Stoff etwas auf und sank wie eine Fallschirm wieder über ihren Beinen zusammen. Die Teppichfliesen auf den Stufen dämpften das Klacken ihrer hohen Schuhe, die SIE bereits gestern Abend trug. Schwarz straffte sich das Gewebe ihrer Nylonstrümpfe über die Haut ihrer Beine. Ohne Zögern lehnte SIE sich neben ihm an den Schreibtisch. Blickte ER nach rechts, sah ER ihren Bauch, über dem SIE ihre Arme verschränkt hielt. ER war immer noch in Verhandlungen, als SIE begann, durch seine Haare zu streichen. ER konnte unmöglich seinen Redefluss unterbrechen. Gerade jetzt war seine telefonische Verhandlung an einer kritischen Stelle angelangt. Ihre Krallen gruben sich in seinem Hinterkopf und SIE zog seinen Kopf weit in den Nacken. Gleichzeitig hob SIE ein Bein an, stieg über seine Beine, um sich danach vor ihm auf dem Schreibtisch sitzend, niederzulassen. SIE beugte sich zu ihm vor, hielt mit der einen Hand den Telefonhörer an sein Ohr, um seine Hand von dem Hörer zu lösen. Dann drückte SIE seinen Kopf zur Seite, damit ER den Hörer mit der Schulter gegen seinen Gehörgang pressen sollte. SIE nahm auch die andere Hand in die ihre und legte beide seiner Hände auf seine Oberschenkel. SIE hob ihre Beine hoch und stellte ihre Füße auf seine Handgelenke. ER spürte deutlich die spitzen Absätze auf seinen Handrücken. SIE legte ihre Hände auf ihre Knie und strich langsam die Innenseiten ihrer Schenkel entlang. Als ob SIE mit den Händen auf sie Druck ausüben würde, wichen diese zurück und SIE öffnete sich weit. In dem Halbdunkel unter ihrem Kleid konnte ER erkennen, dass SIE keine Unterwäsche trug. Weit gespreizt saß SIE vor ihm. Ihm wurde heiß. Das Gespräch konnte ER unmöglich unterbrechen. Die finanzielle Sicherheit des nächsten halben Jahres hing davon ab. Langsam knöpfte SIE ihr Kleid von unten nach oben auf. Mit jedem Knopf glitt der weiche Stoff über ihre Oberschenkel zur Seite und gab so mehr und mehr von ihrem Körper preis. SIE hatte das Kleid bis kurz unter ihren Brüsten geöffnet, als SIE sich zur Seite lehnte, sich mit einer Hand abstützte und das Kleid unter ihrem Po hervorzog. Mit nackter Haut saß SIE jetzt auf seinem Schreibtisch.

SIE drehte sich, nahm einen Notizzettel und einen Kugelschreiber in die Hand. Als SIE fertig mit Schreiben war, reichte SIE ihm den Zettel. Mit großen Schwüngen geschrieben, konnte ER lesen: “Du wirst gleich daran riechen!!!” ER blickte nach unten und sah, wie ihre Vagina kleine Perlen Kondenswassers auf die Schreibtischplatte hauchte. Nochmals schrieb SIE etwas auf einen neuen Zettel: “Du berührst NICHTS an meinem Körper!!! Behalte Deine Finger bei Dir!!!” Jeweils drei Ausrufezeichen.
ER nickte ihr zu und schluckte schwer. Das Gespräch musste ER wohl oder übel fortsetzen. Sein Gegenüber erging sich gerade in einem Redeschwall, den ER nicht unterbrechen konnte, der aber auch nicht so richtig zu ihm durchdrang. SIE hob einen Fuß hoch und stellte ihn seitlich neben ihren Körper. Ihr Bein ragte vor ihm abgeknickt in die Höhe. Die Kniescheibe bildete ein Hochplateau auf diesem grazil anzusehenden, schwarz-grauen Gipfel. SIE lächelte unverschämt, als SIE wieder zu dem Telefonhörer griff. Allerdings nahm SIE ihn nicht in die Hand, sondern ergriff die gekräuselte Schnur. Sie lag in ihrer locker geschlossenen Faust und mit ihrer Hand glitt SIE an ihr herunter. Zielstrebig legte ihre Faust den Weg zu ihrer Vagina ein. SIE legte die Schnur genau in ihren Spalt. Die andere Hand verschwand hinter ihrem Rücken und spannte die Telefonschnur. Langsam sich hin und her bewegend rubbelten die Locken der Schnur durch ihre Vagina und über ihre Klitoris. Von oben blickte SIE ihm in die Augen. Wieder einmal veränderte sich ihr Gesichtsausdruck. Zum wiederholten Male innerhalb der letzten vierzehn Stunden blickte ER in ihre weichen Züge, von denen ER wusste, dass sie durch ihre Erregung gezaubert wurden. Ihre Füße schossen einzeln nach vorne auf seine Brust und drückten ihn weit in das weiche Leder des Bürostuhls hinein. Einer ihrer Absätze suchten den Spalt zwischen zwei Knöpfen seines Hemdes und hakten sich ein. Mit einer Aufwärtsbewegung in Richtung seines Gesichts zog SIE sein Hemd aus seiner Hose, wobei ER ihr gerne behilflich war. Von unten drangen ihre Schuhe unter sein Hemd ein und schoben es mit der Kälte ihres Leders bis zu seiner Brust hoch. Ihre spitzen Absätze malten kleine Punkte auf seine Haut, als SIE sich erregt auf seiner Brust abstützte, um sich rhythmisch hin und her zu bewegen. Einmal wollte ER SIE berühren. Unglaublich böse blickte SIE ihn an, stellte einen Fuß auf sein pulsierendes Geschlecht und hob durch die Kraft in diesem Bein ihren Po an. ER verkniff sein Gesicht. Schnell hatte ER sich jedoch wieder in der Gewalt, da sein Telefonpartner ihm eine Frage stellte. Ihr Fuß lockerte seinen Tritt. Vorsichtshalber ließ SIE ihn aber in seinem Schritt stehen. SIE hob wieder ihre Beine an und stellte wieder auf ihre Füße auf den Fußboden. SIE ließ von sich ab und nahm seine beiden Brustwarzen zwischen ihre Finger. Die mahlenden, sich drehenden Finger schmerzten ihn. SIE zog an, zwang ihn in die Höhe und drückte ihn mit unwiderstehlicher Macht auf die Erde. ER kniete nun vor ihr und musste mit einer Hand den Hörer halten. SIE setzte sich bis an die Tischkante vor ihm und stellte ihre Füße auf seinen Schulter am. Ihre spitzen Absätze bohrten sich in seine Schultern. Genau vor ihm sah ER in einer Nahaufnahme ihr feuchtes Geschlecht, über das ihre Hand und ihre Finger streichelten und sich immer höher trieben. Ihrer Mimik nach wollte SIE ihre Erregung herausschreien. SIE musste sich aber wirklich in der Gewalt haben, als SIE leise seufzend kam.
Sein Telefonpartner hatte nichts davon mitbekommen, außer, dass ER immer wortfauler geworden war. ER hatte nichts davon bemerkt, dass die elektronischen Signale seiner Stimme, die durch die Telefonleitung bis zu seinem Hörer schossen, mit Lichtgeschwindigkeit mitten zwischen ihren Schamlippen hindurch gelaufen waren. Langsam ausvibrierend zog SIE sich mit den Fingern eine Hand weit auseinander und steckte den Mittelfinger der anderen Hand tief in sich hinein. Langsam zog SIE ihren feucht glitzernden Finger wieder aus ihrer Vagina und strich damit quer über den Monitor des PCs. ER sollte sich den restlichen Tag daran erinnern, was SIE getan hatte. Ihre Krallen vergruben sich in seinen Hinterkopf. SIE drückte ihn an den Haaren weit nach hinten, so dass ER sich mit der einen Hand rücklings auf dem Boden abstützen musste, während ER mit der anderen immer noch den Hörer halten musste. SIE rutschte von der Tischkante und kam mit ihrem Geschlecht seiner Nase immer näher. Mit einer leichten Bewegung strich SIE nahe an seiner Haut auf und nieder, so dass ER ihren Duft aufnehmen musste. SIE berührte ihn jedoch nicht. SIE ließ ihn los, stellte ein Bein auf seine Schulter. ER konnte sich so nicht aufrichten. Vor seinen Augen knöpfte SIE ihr Kleid langsam zu. SIE hob ein Bein an und stand nun wieder seitlich neben ihm. Die Kuppe ihres gestreckten Mittelfingers durchquerte den feuchten Tau auf dem Schreibtisch, den SIE hinterlassen hatte. Sanft strich SIE mit ihm über seine Lippen, beugte sich von hinten neben seinen Kopf und blies ihm leicht in sein freies Ohr. SIE drehte sich um und ging wortlos.

Langsam rappelte ER sich auf und setzte sich wieder in seinen Sessel. ER versuchte, das Gespräch so schnell wie möglich zu beenden. Trotzdem dauerte es noch beinahe eine halbe Stunde, bis ER den lästigen, aber doch so wichtigen Kunden vom Halse hatte. ER konnte nicht anders, als sich zwischendurch an ihrem feuchten Saft zu bedienen und ihn zu schmecken und zu riechen. Es war wirklich teuflisch von ihr. Als ER den Hörer hart in die Mulde warf, sprang ER auf und eilte die Treppe hinauf. SIE war nicht da. Auf einem Zettel am Kühlschrank konnte ER lesen, dass SIE mit den Kindern spazieren gegangen wäre. Einkaufen wollte SIE auch noch. Es könnten durchaus zwei Stunden werden, bis SIE wieder zu Hause wäre. Das Essen stünde in der Mikrowelle. 600 Watt, 2 Minuten. Kein Wort über das, was gerade vorgefallen war.
Ihm war, wer konnte es ihm verdenken, nicht nach essen. ER drehte sich um und ging wieder an die Arbeit, um auf andere Gedanken zu kommen. Der inzwischen jedoch eingetrocknete Film auf seiner Schreibtischplatte und der Mattscheibe seines Rechners ließen ihn jedoch nicht zur Ruhe kommen. ER wollte sie schon entfernen, was jedoch bedeutet hätte, dass ER den Beweis, was soeben geschehen war, vernichten würde und das wollte ER irgendwie nicht. ER wollte daran erinnert werden. ER wollte darunter leiden, dass SIE so gemein zu ihm war. Es war ein süßes Leiden, das ER, wegen der winkenden Erlösung in ein paar Stunden, gerne ertragen wollte. ES kam ihm vor, als sei die vergangene Nacht und der gesamte bisherige Tag ein Vorspiel dafür gewesen, was unweigerlich die kommende Nacht folgen sollte. Und ein Vorspiel unterbricht man doch nicht, oder?

ER hörte Geräusche von oben. SIE musste mit den Kindern zurückgekehrt sein. ER bezwang sich und blieb noch ein wenig in seinem Büro sitzen. Arbeiten konnte ER zwar nicht, aber mittlerweile ergab ER sich den Bildern in seinem Kopf, hatte sich entspannt zurückgelehnt und alles, was bisher geschehen war, deutlich Revue passieren lassen. Es war unglaublich und unheimlich erregend. Sein Glied zuckte zwischen seinen Schenkeln und ER war mehr als einmal in Versuchung geraten, sich selbst zu berühren. Aber das wollte ER lieber ihren Händen vorbehalten. Es half alles nichts. Irgendwann musste ER ja wieder auftauchen. Irgendwann musste ER sich ja wieder ihrer so erotischen Strahlung aussetzen, die ihn heute mehr als sonst zu verbrennen schien.
ER stand auf, schaltete den Rechner aus und den Anrufbeantworter ein und ging langsam nach oben, scheinbar besorgt, obgleich ER nichts lieber wollte, als vor ihr und ihrer Ausstrahlung zu einem Häufchen Asche zu vergehen.

ER traf SIE in der Küche. SIE hatte sich abermals umgezogen. SIE trug jetzt – eher phantasielos – Jeans und eine bis oben zugeknöpfte, weiß-blau gestreifte Bluse. Ihre nackten Füße erzeugten bei jedem Schritt leise, klatschende Geräusche auf dem Fliesenboden. Zwei schwarze Tragetaschen standen gefüllt im Flur, ohne dass sie das Geschäft preisgaben, in dem SIE eingekauft hatte.
“Wieso hast Du nichts gegessen?”, fragte SIE anscheinend besorgt aus der Küche und forderte seine Aufmerksamkeit.
ER ging hinein. “Stell’ Dir vor, ich hatte keinen Hunger.”
“Ist er Dir vergangen?”
“Das kann man wohl sagen. Wo sind eigentlich die Kinder?”
“Die hab ich bei Mutter untergebracht. Wir sind heute Nacht alleine.”
So etwas hörte ER wirklich gerne. Sie hätten alle Zeit der Welt. Bis morgen früh. Keiner, der sie mit schlechten Träumen stören würde, keiner, den sie jetzt noch hätten ins Bett stecken müssen, um die lange Zeit abzuwarten, bis er eingeschlafen wäre, damit sie dann übereinander herfallen könnten. ‚Das hat SIE ja großartig geplant’, dachte ER und lächelte in sich hinein. Da SIE einerseits völlig unbeteiligt tat, ER andererseits aber wusste, dass SIE wusste, wie sehr ER sich nach ihr sehnte, hielt ER es nicht für notwendig, auch nur ein Wort über das, was bislang geschehen war, zu verlieren. SIE sollte ihre Planung durchziehen und ER wartete mit prickelndem Gefühl auf die nächste Überraschung, die sich ihm möglicherweise gleich bot. Es mussten wirklich tolle Visionen gewesen sein, die SIE gestern Nacht hatte.

ER wurde immer ungeduldiger. Das Abendessen über konnte ER kaum still sitzen. Immer wieder wartete ER auf ihren Fuß, der ihn jedoch nicht besuchen wollte. Sehnsüchtig blickte ER SIE an, was SIE jedoch völlig unbeteiligt ließ. SIE erweckte auf ihn einen beinahe frigiden Eindruck. Kalt wie ein Eisblock hatte SIE die Situation voll im Griff und es erschien ihm, als sei es ihr völlig gleich, was ER gerade durchmachte. Und genau dies war eine Situation, die ihn über alle Maßen erregte. SIE dominierte und ER konnte nichts anderes tun als abzuwarten, welche kleinen Brocken SIE ihm in ihrer Gnade zuwarf.
“Nachrichten kommen gleich”, vermeldete SIE, als SIE gemeinsam den Tisch abgedeckt hatten. “Ich geh’ noch schnell vorher duschen. Setz’ Dich schon mal hin und sag’ mir, wenn ich was verpasst haben sollte.”
Das durfte doch jetzt wirklich nicht wahr sein. Nach solch einer Nacht? Nach solch einem Tag? Und die Kinder waren auch außer Haus! Und SIE hat nichts besseres zu tun, als duschen zu gehen und sich danach die Nachrichten und wer weiß was sonst noch alles anzusehen? Wie sollte das nur weitergehen? Seufzend ergab ER sich jedoch in sein Schicksal, da ER nicht wusste, was SIE geplant hatte, wie weit SIE das Vorspiel noch ausdehnen würde. Und ER wollte unbedingt diese Situation durchleben, bevor ER – das wusste ER – intensiver als alle anderen Male zuvor kommen würde. Dafür lohnte es sich doch zu leiden.

“… und jetzt: Das Wetter.” ER hatte die Nachrichten durchlitten. Im Bademantel lag SIE seitlich auf dem Sofa, dass quer zum Fernseher stand und blickte interessiert auf die Mattscheibe. Ihr Körper strömte noch feuchte Dämpfe von der heißen Dusche aus, die SIE gerade genommen hatte. Ihre nassen Haare hatte SIE streng nach hinten gekämmt. ER saß vor dem Sofa auf der Erde und lehnte sich an den Sitzpolstern an, auf denen SIE lag.
ER sah verschwommen etwas vor seinen Augen von oben kommen und spürte, wie sich etwas fest um seine Kehle legte. SIE hatte ihr oberes Bein angehoben und ihre Kniekehle genau über seinen Hals gelegt. SIE drehte sich leicht. Ihr anderes Bein drückte unterhalb seines Nackens gegen seinen Rücken. SIE zog mit ihrem Bein seinen Kopf nach hinten. Sein Blut pochte in seinem Schädel und fast hätte ER nicht verstanden, was SIE ihm sagte:
“Du wirst jetzt ins Schlafzimmer gehen, und die Schals um Deine Hand- und Fußgelenke binden. Mach’ schöne, feste Knoten.” Sachlich fuhr SIE fort: “Dann wirst Du deinen Penis zurückbinden. So, wie gestern Nacht. Und dann wirst Du Dich selbst an das Bett fesseln. Wie Du das anstellst, ist mir gleich. Wehe, ich komme zu Dir und Du liegst nicht wehrlos im Bett.”, drohte SIE. Noch einmal drückte SIE, so weit es ging, ihre Ferse in Richtung ihres Po’s und drückte ihm so den Hals noch enger zu. Dann entließ SIE ihn. “Na los! – Mach schon. Übrigens: die Augen brauchst Du Dir nicht zu verbinden. Ich will, dass Du mich siehst, wenn ich zu Dir komme.”, scheuchte SIE ihn weg.

Das war es, worauf ER den ganzen Tag über gewartet hatte. Jetzt ging es los! Freudig erregt eilte ER in das Schlafzimmer. ER kramte die Schals hervor und schlang SIE um seine Gelenke. Auch sein Glied und seine Hoden band ER, entsprechend ihres Befehles, ab. Nur – wie sollte ER sich selbst am Bett festmachen? Die Beine gingen ja noch. Das war kein Problem. Aber die Arme? ER behalf sich damit, dass ER am anderen Ende eines jeden der Schals, die seine Handgelenke umwanden, abermals eine Schlaufe fertigte, die sich jedoch zuziehen konnte. ER legte eine dieser Schlaufen um den einen Bettpfosten und zog mit seiner Hand an. Sie zog sich zu und diese Hand war fixiert. Mit der zweiten Hand war dies nicht ganz so einfach. ER versuchte mehrmals, die zweite Schlaufe über den anderen Bettpfosten zu werfen, bis es gelang. Auch hier zog ER mit einer Bewegung seines Armes die Schlaufe zu. ER konnte seine Arme zwar noch hin und her bewegen, ER war jedoch tatsächlich hilflos, da ER sich selbst nicht mehr befreien konnte und die etwas zu lange Fesselung seine Bewegungsmöglichkeiten doch sehr stark einschränkte. Zwar war ER nicht so stark gefesselt, wie letzte Nacht, es musste aber reichen. ER hatte sein Möglichstes getan. Geduldig legte ER sich zurück und wartete auf SIE.

SIE ließ sich Zeit. Wie lange wollte SIE ihn noch schmoren lassen? ER konnte es nicht verhindern, dass seine Erregung abebbte und sein Penis schlaff in seiner gelockerten Fesselung lag.
Endlich kam SIE herein. Wieder strömte SIE den Duft dieses ganz speziellen Parfums aus, das ihn so erregte und das ER so gut kannte. Den Anblick, den SIE bot, kannte ER jedoch überhaupt nicht. Streng waren ihre Haare nach hinten gekämmt. SIE war aufreizend geschminkt. Ihr zur Farbe des Nagellacks passenden Lippenstift glitzerte im Licht der Lampe. Um ihren Hals hatte SIE einen schmalen Gurt liegen. Ein weiterer lag wie ein Gürtel um ihre Hüften. Von dem Band um ihren Hals gingen drei weitere Gurte aus, die an dem Gürtel befestigt waren. Der mittlere lief zwischen ihren festen Brüsten hindurch, die beiden anderen jeweils an deren Außenseite. Zwischen diesen schwarzen, matt glänzenden Strahlen, die von ihrem Hals ausgingen, lagen silbrig glitzernde, feingliedrige Ketten, die sich in weiten Schwüngen an ihre Brüste schmiegten. An dem Gürtel um ihre Hüften waren stählerne Ösen befestigt. SIE trug halterlose, schwarze Strümpfe, die sich mit den Gummistreifen hinter ihrer Spitze an ihren Oberschenkeln, knapp unterhalb ihrer entblößten Geschlechtsteile, auf ihrer Haut fest sogen. Nass schimmernde Handschuhe klebten förmlich faltenlos an ihren Unterarmen bis über ihre Ellenbogen. SIE stelzte aufreizend in seine Richtung, die Hände in den Hüften. Ihre Finger traten vorne aus den fingerlosen Handschuhen heraus und trommelten sichtlich ungehalten auf den Gürtel. Über einer Hand war eine schwarze, gefährlich aussehende Schnur geschlungen.
“Wie sieht das denn aus?”, herrschte SIE ihn an. “Reize ich Dich nicht mehr? Oder warum liegst Du hier so lasch herum? Und dass soll eine vernünftige Fesselung sein?” SIE überprüfte die Fesseln an seinen Beinen. Vorsichtig löste SIE einzeln die Armfesseln, um sie, straff gespannt, wieder an den Bettpfosten zu fixieren. Langsam begann sein Glied wieder zuckende Bewegungen zu vollführen, ohne sich jedoch vollständig aufzurichten. SIE stellte sich in die Mitte des Fußendes des Bettes und löste die Schlingen um seine Geschlechtsteile. Ohne besondere Vorsicht zog SIE den Nylonstrumpf, den ER dafür verwendet hatte, von seinen Hoden ab.
“Ich zeig Dir jetzt, wie man das richtig macht.”, kündigte SIE an. SIE griff nach seinem Glied und begann, ihn gelangweilt zu masturbieren. Keine Regung ihres Gesichtes verriet ihre Gedanken. Als sein Penis vollständig erigiert war, keine Sekunde eher, keine Sekunde später, nahm SIE die lange, schwarze Schnur, maß die Mitte ab und fixierte seine Hoden und seine zurückgezogene Vorhaut. Dabei ging SIE nicht sonderlich zärtlich um und zog die Schnur fest zu. “So macht man das, verstanden?” SIE zog an einer der beiden Schnurenden. SIE wand das Schnurende um das Gestell am Fußende des Bettes. Immer fester zog SIE, bis SIE den Eindruck hatte, dass die Haut seines Hodensacks nun straff gespannt war. Dann knotete SIE die Schnur gekonnt am Bettgestell fest. “Kannst Du Dir das jetzt merken?”
Tief Luft holend wegen des ziehenden, unangenehmen Gefühls in seinen Hoden, nickte ER. “Ja, ich hab’s verstanden”, brachte ER hervor. “Du kannst mich jetzt wieder losbinden. Es ist unangenehm.”
“Na und? Du bist doch nicht hier, damit Du Spaß hast. Du dienst meiner Lust. Hast Du das etwa auch vergessen?”, wandte SIE gefährlich ein.
Schnell schüttelte ER den Kopf.
“Na, das will ich auch hoffen. Ich hätte es Dir sonst wieder unangenehm in Erinnerung rufen müssen.”, sagte SIE und schüttelte die straff gespannte Schnur, die an seinen Hoden zog.
SIE stellte einen Fuß auf das Bettgestell. SIE hatte ungewöhnliche Schuhe an. Schwarz. Das war es aber nicht, was sie ungewöhnlich machte. SIE waren geschlossen. Ihre Zehen, ihre Sohle und ihre Ferse waren hinter glänzendem, schwarzen Leder verborgen. Die Schuhe liefen vorne spitz zu und hatten einen aufsehenerregend hohen, sehr spitzen Absatz. Die Schuhe waren so hoch, dass ihre Fußballen einen beinahe 90° großen Winkel aushalten mussten. An dem Leder, dass ihre Fußkante auf der einen und ihr Gewölbe auf der anderen Seite umschloss, waren in regelmäßigen Abständen schwarze, etwa ein Zentimeter breite Lederriemchen ein- und an deren Enden wie Schlaufen umgenäht. Die Riemchen waren zu kurz, als dass sie sich hätten über ihrem Rist berühren können. Durch die Schlaufen war eine schwarze Schnur geführt, welche die Schuhe wie Schnürschuhe an ihren Füßen festhielt.
SIE drehte ihren Fuß und spreizte so ihre Beine. “Es ist erregend, einen wehrlosen Mann zu betrachten.”, unterbrach SIE ihn in seinen Beobachtungen. Mit der gesamten Handfläche fuhr SIE sich über ihre Schamlippen, wobei SIE den Mittelfinger offensichtlich fest an sich presste, als er ihre Klitoris erreichte. “Mmmmmh – Latex macht mich an. Das habe ich auch erst jetzt erfahren.” Immer schneller kreiste sich ihre latexüberzogene Handfläche über ihren Venushügel und stimulierte SIE.
ER konnte nichts anderes tun, als dieses Schauspiel zu betrachten.
“Latex auf der Haut und einer wehrloser, angemachter Mann vor mir. Das macht mich scharf”, stöhnte SIE auf.
Kurz bevor ER dachte, dass SIE, schon zum wiederholten Male heute, kommen wollte, hörte SIE mit ihren Bewegungen auf. SIE stellte ihren Fuß auf die Erde und setzte sich langsam in Bewegung. SIE ging um das Bett herum und stand jetzt neben seinem Kopf. ER starrte SIE wie hypnotisiert an und konnte keinen Augenblick lang den Blick von ihr lassen.
Wortlos stieg SIE auf das Bett und setzte sich auf seine Brust. ER musste ihre feuchte Öffnung betrachten und ihren süßen Geruch in sich aufsaugen. SIE lehnte sich leicht zurück und nahm einzeln ihre Beine nach vorne, um sie seitlich, oberhalb seines Kopfes aufzustellen. Ihre Knie glitten auseinander und SIE saß weit gespreizt vor ihm. Ihre Hände krallten sich in seinen Haaren fest und SIE zog sein Kinn auf seine Brust, bis ER ihr Geschlecht ganz nah vor sich sah.
“Los! Mach deinen Mund auf und lecke mich.” Solche Worte hatte SIE noch nie benutzt, so ein Ansinnen noch nie an ihn gestellt. Aber SIE war anscheinend wirklich nicht mehr die Frau, die ER noch gestern zu kennen glaubte. Was hatte ER nur angerichtet? ER folgte offensichtlich nicht schnell genug ihrem Befehl. Deshalb krallte sich ihre freie Hand, hinter sich greifend um die Eichel seines Gliedes und drückte langsam immer fester zu, bis ER endlich den Mund öffnete und mit seiner Zunge im tiefen Graben ihrer Lust fischte. ER züngelte herauf und herunter. ER umkreiste ihre Klitoris und drang mit der Zunge so tief er konnte in SIE ein. Immer fester zerrte SIE an seinen Haaren, um ihn ganz nah an sich heranzuziehen. Ihre Schamlippen pressten einen festen Kuss auf seine Lippen. Ihr Geschmack und ihr Geruch hatten sich schon lange in seinem Hirn festgefressen und ließen seinen Penis wilde Zuckungen vollführen. ER reizte ihre Klitoris durch schnelle kreisende Bewegungen seiner Zungenspitze. ER saugte an ihr und trieb SIE immer höher. SIE hatte ihre Hände wie zu einem unchristlichen Gebet um seinen Hinterkopf gefaltet und zog ihn ohne Erbarmen an sich hin. Sein Gesicht und besonders sein Mund und seine Zunge schienen ihr nicht nah genug sein zu können. Seine Nase grub sich in die Haut oberhalb ihrer Vagina. Immer schneller leckte ER SIE. Es schienen Stunden zu vergehen, bis ER SIE endlich so weit hatte, dass SIE kam. So leise, wie SIE am Nachmittag in seinem Büro war, so laut und wild schrie und stöhnte, ächzte und heulte SIE jetzt. ER bewegte seine Zunge langsamer, als SIE ihren Griff lockerte und SIE ihre Zuckungen zögernd in den Griff bekam.
“So – und jetzt will ich mit Dir schlafen. Aber glaub’ nicht, dass ich deshalb schon mit Dir fertig wäre.”
Mit dieser endgültigen Feststellung erhob SIE sich. SIE setzte sich zwischen seine Beine. SIE nahm das lose Ende der Schnur, das seine Geschlechtsteile zurückgebunden hatte. SIE legte es an der Oberseite seines Penis an, bildete oben, mitten in der Höhe seiner Eichel eine kleine Schlaufe und legte es parallel zum hinauflaufenden Teil der Schnur wieder nach unten. Dann begann SIE, von unten sein Glied zu umwickeln. Windung legte sich an Windung der Schnur, wie die Kupferwickelungen eines Transformators. Durch die feste Umschnürung wurde immer mehr Blut in seine Eichel gepresst. Oben angelangt, führte SIE das Schnurende durch die zuvor gebildete Schlaufe. Von unten zog SIE an einem Ende der die Schlaufe ausmachenden Stückes der Schnur, so dass die Schlaufe immer enger wurde, das Schnurende schließlich einklemmte und so fest fixierte. Sein Penis sah jetzt aus wie ein seltsam umwickelter, ziemlich dicker Dildo. In der prall gefüllten Spitze pulsierte mit jedem Herzschlag sein Blut.

SIE stellte sich zwischen seine gespreizten Beine und senkte langsam ihren Unterleib auf sein Geschlechtsteil herab. Ihre Knie gaben nach und fielen neben seinen Hüften auf die Matratze. Ihre Fußgelenke langen über der Innenseite seiner Schenkel. ER fühlte das raue Reiben des Nylons auf ihren Füßen auf seiner Haut. Mit einer nicht enden wollenden Abwärtsbewegung nahm SIE ihn ganz leicht auf. ER hielt die Luft an und spürte – Nichts …!! Die engen Windungen der Schnur hatten sich um seine empfindsame Penishaut gelegt und waren so gut geschnürt, dass sie sich auch bei ihren Bewegungen an ihm festhielten und sich nicht rührten. Es war, als wäre sein Glied vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Auf der anderen Seite hatte es jetzt eine Dicke, die ihr offensichtlich gefiel. Nicht zuletzt die Rippen der Windungen glitten an der Haut ihres Geschlechtsganges entlang und erzeugten wohlige Schauer. Jedes Mal, wenn SIE sich setzte und sein Glied vollständig aufnahm, drückte SIE mit ihrem Gesäß seine Hoden nieder, so dass sich die Dehnung verstärkte, da sein Hodensack immer noch am Fußende des Bettes festgeschnürt war. Jedes Mal fühlte ER ein sehr unangenehmes Ziehen. SIE griff unter ihren Po, legte die Fingerspitzen an ihre großen Schamlippen und zog sie auseinander. Immer, wenn SIE sich erhob, zeigten sich die jetzt glitschigen, feuchten Windungen der Schnur um seinen Penis. SIE rieb sich ständig die gesamte Länge seines Gliedes entlang.
Normalerweise wäre ER längst gekommen. Der Anblick, den SIE bot, sein Leiden seit letzter Nacht, das SIE schamlos immer weiter getrieben hatte, hätten seine Hoden schön lange ausgepresst. Aber dazu wäre es notwendig gewesen, dass dieses unangenehme Ziehen aufhören würde und dass ER endlich ihre feuchte, warme Höhle spüren könnte. Doch genau das vergönnte SIE ihm nicht. Immer wilder ritt SIE auf ihm. Eine ihrer Hände verirrte sich in ihren Schritt und SIE rieb währenddessen manisch ihre glänzende, hervorstehende Klitoris. Mit der anderen Hand kratzte SIE über seine prallen Hoden. SIE brach förmlich über ihm zusammen und warf sich auf seine Brust. SIE zog die Beine über seine Oberschenkel hinweg an. Das kalte Leder ihrer Schuhe schmerzte förmlich, als SIE über die Innenseite seiner Schenkel streifte. Auf der Haut seines Bauches fühlte ER, dass SIE sich mit ihrer Hand bis zum Orgasmus jagte. SIE biss vor Erregung wie ein Vampir in seinen Halsansatz und hinterließ ihre Zahnabdrücke in seiner Haut. Die Absätze der Schuhe bohrten sich zuckend in seine Oberschenkel. ER spürte das kalte Leder ihres Oberteiles auf seiner Haut und fühlte die Kälte der feinen Ketten über ihrer Brust, die jedoch von ihrer Wärme überlagert wurde.
ER konnte nichts dagegen tun. Allein die Situation, in der ER sich befand, machte ihn an, auch wenn SIE ihm keine zärtlichen Berührungen gewährte. SIE benutzte ihn. SIE dominierte ihn. So hatte ER es sich schon lange einmal gewünscht. Allerdings hatte ER es sich irgendwie anders vorgestellt. Irgendwie zweiseitig. Gerne würde ER ihrer Lust dienen, wenn SIE sich wenigstens zum Schluss auch seiner widmen würde. Trotzdem genoss ER die Situation, denn die Nacht war ja noch nicht zu Ende.

SIE hob ihren Kopf und blickte, immer noch auf seiner Brust liegend, zu ihm hoch. SIE trennte sich von ihm und erhob sich. SIE stand auf und holte die Zigarettenschachtel, das Feuerzeug und den Ascher. Letzteren stellte SIE auf seine Brust. Bevor SIE sich die Zigarette anzündete, löste SIE die Schnur am Fußende des Bettes, so dass sein Hoden seufzend wieder einigermaßen entspannte. Dann setzte SIE sich neben ihn und setzte die Zigarette in Glut. Es sah etwas bizarr aus, als SIE mit ihren unbekannten, behandschuhten Händen den Filter an ihren perfekt geschminkten Mund führte. Der Ascher hob und senkte sich im Takt seines Atems. SIE lehnte sich zurück, nahm einen seiner Oberschenkel unter ihre Achselhöhle und stützte sich mit ihrem Ellenbogen zwischen seinen Beinen auf der Matratze ab. Ihr Fingernagel verirrte sich auf seinen Hoden und kratzte fast zärtlich darüber. SIE legte die rauchende Zigarette in den Ascher und nahm ihre zweite Hand zu Hilfe, als SIE die Windungen um seinem Penis löste. Dunkles Blut wich aus seinem Glied, bis es wieder eine einigermaßen gesunde Hautfarbe annahm.
ER war bis zum Platzen angemacht.
SIE nahm wieder die Zigarette zwischen ihre Finger und rauchte weiter. SIE beobachtete ihn mit ernstem Gesicht. Unablässig kratzten die Fingernägel der Hand zwischen seinen Beinen über seine Hoden. Wurde das Kratzen fester? Fast fühlte es sich so für ihn an. Tatsächlich, SIE bohrte ihre Nägel in seine Hoden. Dann fuhr SIE mit einem einzelnen Nagel die sich auf seiner Haut abzeichnenden Venen entlang. Wieder griffen ihre Krallen zu. SIE nahm seinen Hodensack in die Hand und umschloss ihn mit ihren Fingern. Ihre Nägel gruben sich in die Haut unterhalb der Fesselung seiner Hoden. SIE zog an. Ihre heiße Pranke schien ihm förmlich die Hoden abreißen zu wollen. SIE zerrte an ihnen und schüttelte SIE. Mit der anderen Hand löste SIE die Fesselung eines seiner Arme.
SIE grinste ihn an: “Morgen vielleicht mehr? Gute Nacht mein Schatz, schlaf schön …”

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